Schneechaos auf der A8 Rotes Kreuz und THW müssen erneut Autofahrer versorgen

Von red/dpa/jor 

Schon wieder mussten zahlreiche Auto- und Lastwagenfahrer über Stunden auf der A8 ausharren. Gründe dafür waren Schneeglätte und querstehender Lastwagen. Das THW und das Rote Kreuz waren im Einsatz.

Zahlreich Auto- und Lastwagenfahrer standen über Stunden auf der A8 (Archivbild). Foto: Bernd März
Zahlreich Auto- und Lastwagenfahrer standen über Stunden auf der A8 (Archivbild). Foto: Bernd März

Bernau am Chiemsee/München - Zahlreiche Menschen haben in der Nacht zu Freitag über mehrere Stunden hinweg bei starkem Schneefall in ihren Fahrzeugen auf der Autobahn 8 im Landkreis Rosenheim ausharren müssen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Bernau am Chiemsee und Frasdorf in Richtung München kam der Verkehr wegen Schneeglätte und querstehender Lastwagen am Donnerstagabend komplett zum Erliegen.

THW und Rotes Kreuz im Einsatz

Erst in den frühen Morgenstunden konnten Pkw und Lkw nach und nach wieder anfahren, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Da der Schneefall nachgelassen habe, gebe es aktuell keine Probleme mehr. „Im Moment sieht man sogar wieder den Asphalt“, sagte ein Sprecher.

Bis sich der Stau aufgelöst hatte, seien mehrere Stunden vergangen. „Teilweise mussten wir Lkw-Fahrer aufwecken“, sagte ein Sprecher. „Das dauerte etwas, bis die ihre Lastwagen wieder in Bewegung setzen konnten.“

Sowohl das Bayerische Rote Kreuz als auch das Technische Hilfswerk waren im Einsatz, um die Autofahrer zu betreuen. Die Helfer seien den Stau abgegangen und hätten die Menschen versorgt, so ein Polizeisprecher. Das Rote Kreuz twitterte, dass unter anderem für warme Getränke gesorgt wurde.

Bereits in der Nacht zum Donnerstag kam es auf der A8 zu starken Beeinträchtigungen. Zahlreiche Auto- und Lastwagenfahrer steckten zwischen Ulm und Mühlhausen im Täle fest. Nichts ging mehr.