Stuttgart Diese 12 Spielplätze sind echte Geheimtipps

Auf dem neuen Dino-Spielplatz beim Löwentor-Museum im Rosensteinpark erwartet die Kinder ein etwa 50 Meter langes und acht Meter hohes Spielgerät mit mehreren Rutschen und zahlreichen Klettermöglichkeiten. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Das schöne Wetter lockt Groß und Klein ins Freie. Aber wohin? Wir stellen einige schöne Spielplätze in Stuttgart vor, die einen Besuch lohnen.

Familie/Bildung/Soziales: Mathias Bury (ury)

Mit den Kindern raus zum Toben? Nur: wohin? Viele Spielplätze im Umfeld kennt man nur zu gut. Mal was anderes zu sehen und zu erleben wäre gut. Wir haben uns umgesehen, wo es in der Stadt schöne Spielplätze gibt, von denen einige auch einen kleinen Ausflug lohnen.

 

Dino-Spielplatz beim Löwentor-Museum Eine neue Attraktion in der Stuttgarter Spielplatz-Landschaft erwartet die Kinder beim Löwentor-Museum im Rosensteinpark. An der Stelle der alten Milka-Pyramide ist der Rosenstein-Dino gebaut worden. Das ist ein etwa 50 Meter langes und acht Meter hohes Spielgerät mit mehreren Rutschen, zahlreichen Kletter- und Balanciermöglichkeiten und zwei Schaukeln. Zusätzlich wurde ein Dino-Nest gebaut. Der Spielbereich für Kleinkinder enthält eine Kleinkindrutsche, Sandelbereich und Kletterelemente wie Netzen und Rampen und Murmelbahnen in Form von Dino-Eiern. Offiziell eröffnet wurde der neue Dino-Spielplatz am 14. Juli.

Barbarossaplatz in Untertürkheim Das Spielgelände am Barbarossaplatz in Untertürkheim gehört zu denen, wo sich Eltern mit Kindern auch mal länger aufhalten können. Die Grünanlage an der Kappelbergstraße in Richtung Luginsland ist vom Bahnhof Untertürkheim gut mit dem Bus erreichbar. Die ausgedehnte Grünfuge bietet Sandkästen und Rutschen für die Kleinen, eine Wasserpumpe darf nicht fehlen, es gibt einen Kletterturm mit rot aufragenden Baumstämmen, eine Seilbahn und eine Balancierbrücke. An einer der Wiesen, auf denen man sich mit Decke schön zum Picknick niederlassen kann, stehen zwei Tischtennisplatten. In einer Art Sandkastenkoppel warten eine Kuh und ein Pferd auf die Kleinen.

Sailerwasen in Bad Cannstatt Bekannter dürfte der Wasserspielplatz am Sailerwasen in Bad Cannstatt sein. Hier finden sich Spielangebote für kleinere und größere Kinder. Von der Schönestraße her kommt man an einem großen Taubenturm vorbei. Man erreicht das über dem Neckar gelegene Gelände aber auch auf dem Radweg, der daran vorbeiführt. Von der oben gelegenen Wasserpumpe hat man einen guten Blick auf die Wilhelma auf der anderen Neckarseite. Durch mehrere Terrassenbecken fließt das Wasser hinunter. Es gibt mehrere Rutschen, auch eine schöne Röhrenrutsche, einen Kletterturm mit Brücken zum Balancieren, einen Sandkasten mit Bagger. Für größere Kinder ist ein großes Klettergerüst auf dem Gelände und ein spitz zulaufender Kletterfelsen. Es gibt etliche Bänke, auf denen man sich ausruhen und vespern kann, mit gutem Überblick über das Gelände.

Neckarine in Bad Cannstatt Nicht weit davon entfernt flussabwärts, ebenfalls direkt am Neckar und am Radweg, liegt die Neckarine in Bad Cannstatt. Hier können die Kinder beim Spielen einen Hauch von Piratenromantik erleben. Rutschen, Sandkasten, Kettenkran, Kletterturm und Brücken zum Balancieren sind in einen Schiffsrumpf eingefügt, in dem es auch einen Ausguck und eine Aussichtsplattform gibt. Nebenan befindet sich eine Liegewiese, die zum Picknick und zum Ausruhen einlädt. Auf einer Holzplattform am Ufer kommt man auch direkt an den Neckar.

Tappachtal in Rot Steuert man den Spielplatz Tapachtal in Zuffenhausen-Rot an, hat man stellenweise einen guten Blick auf die Neckarschleife um den Max-Eyth-See und auf entfernte Wohnsiedlungen. Die Anlage liegt in einer weitläufigen Grünanlage mit Liegewiesen. Der Spielplatz selbst ist schon etwas in die Jahre gekommen, bietet aber einiges: neben einem Bolzplatz Schaukeln, eine Korbschaukel, Kletterturm, Trampolin, ein kleines Karussell und am Sandkasten eine Wasserpumpe.

Wartberg in Stuttgart-Nord Der Wasserspielplatz Wartberg ist was für kleine Wasserratten. Er liegt unweit des Löwentors direkt am Weg von der gleichnamigen Parkanlage mit dem Egelsee und seinen Fontänen in Richtung Killesberg. Durch neun Becken läuft das Wasser, mit zwei Schaufelrädern und zwei archimedischen Schrauben könne es die Kinder auch wieder nach oben befördern. Daneben gibt es ein Klettergerüst, eine Korbschaukel und Wippen. Zusammen mit dem Ausflugslokal direkt oberhalb des Spielplatzes eignet sich dieser gut als Halt, etwa wenn man das mit der Internationalen Gartenbauausstellung 1993 entstandene, acht Kilometer lange Grüne U verfolgt.

Höhenpark Killesberg Der Spielplatz im Höhenpark am Killesberg ist ein bekanntes Ausflugsziel für Stuttgarter Familien. Entsprechend voll ist es hier oft. Doch der Killesberg-Spielplatz hat dafür auch einiges zu bieten: Seilbahn, Sandbagger, Schaukeln und gleich mehrere Rutschen. Und Eis, Waffeln, Erfrischungsgetränke gleich um die Ecke. Vielleicht sollte man, so man es einrichten kann, lieber unter der Woche kommen, dann muss man an den Spielgeräten nicht Schlange stehen.

Schelmenäcker in Feuerbach Der Spielplatz Schelmenäcker in Feuerbach ist wegen seiner guten Lage sehr beliebt. In dem wiesenreichen, weitläufigen Gelände mit alten Streuobstwiesen, zwischen Schelmenäckerweg und den gewerblichen Schulen an der Leobener Straße gelegen, sind verschiedene Spielinseln in den Hang eingebettet. Das vor wenigen Jahren komplett sanierte Spielgelände wurde auf der Grundlage einer Ideenwerkstatt, bei der Kinder und Jugendliche Wünsche einbringen konnten, neu gestaltet. Es gibt eine große Seilbahn, viele Hängematten und einen Wasserspielbereich. Eine Attraktion ist der große Kletterblock, er hat stattliche 600 Griffe.

Olga-Areal in Stuttgart-West Alles so schön rund hier, könnte man über den neuen Spielplatz auf dem Olga-Areal im Stuttgarter Westen sagen. Die Gestaltung ist ungewöhnlich und wirkt etwas futuristisch. Beherrscht wird die Anlage von vier weißen, zur einen Seite abgeflachten Hügeln. Zwei sind mit dicken Holzstämmen verbunden zum Klettern und Balancieren, zwei mit dicken Seilen, durch einen Hügel kann man in einer Röhre kriechen, ein anderer ist mit Klettergriffen versehen. Auch kleine Kinder können hier gut klettern, wer abrutscht, landet weich im Sand oder auf einem Gummiboden. Der Wasserspielbereich bietet eine Pumpe, der kleine Bach kann an mehreren Stellen gestaut werden. Neun runde Trampoline laden zum Hüpfen ein, fünf kleinere und vier größere. Nur die Bäume sind noch nicht so groß und spenden keinen Schatten. Sollte es aber mal allzu sonnig sein: Auf der anderen Straßenseite bietet ein weiterer Spielplatz viele Möglichkeiten zum Klettern, Rutschen und Ausruhen unter hohen und dichten Kastanien. Interessant für die Eltern: In dem Viertel gibt es nette Cafés.

Königsträßle in Degerloch Viel Abwechslung bietet der Spielplatz am Königsträßle in Degerloch neben der Waldschule. Das Angebot reicht von einer Seilbahn, einem Baumhaus mit Röhrenrutsche über Schaukeln und Wippen, fünf verschiedenen Trampoline, einer Tischtennisplatte und einer vielfältigen Kletterlandschaft mit Stämmen und Seilen bis hin zu einem Kletterfelsen. Das alles ist gut beschattet von einem hohen alten und überaus vielfältigen Baumbestand.

Bernsteinstraße in Riedenberg Der schöne Baumbestand ist auch eine der Qualitäten des Spielplatzes Bernsteinstraße am östlichen Rand von Riedenberg. Dort kann man sich an heißen Tagen an den Holztischen und Bänken unter schattigen Bäumen zum Picknick niederlassen und entspannen. Für die Kinder ist dort einiges geboten, etwa ein Bolzplatz mit Toren und Basketballkorb, ein Sandkasten mit Wasserpumpe und Häuschen, Wippen, Schaukeln, ein Klettergerüst mit Rutsche und eine Säule mit Kletternetz.

Stadtpark in Vaihingen Auch auf dem Spielplatz im Vaihinger Stadtpark gleich beim Bahnhof bieten sich Kindern viele Möglichkeiten. Fünf Schaukeln finden sich dort, mehrere Klettergeräte mit Rutsche, Röhre, Kletterwand und Wackelbrücke zum Balancieren, dazu ein zwölfeckiges Klettergerüst. Das Wasserspielangebot mit Sandkasten bietet auch ein Schaufelrad und eine archimedische Spirale. Auf runden Scheiben kann man das Balancieren üben. Und der Park bietet Liegeflächen.

Lunaweg in Dürrlewang Nomen est omen gilt am Spielplatz Lunaweg in Dürrlewang. Dort wurde am 28. Juli eine kleine Spielplatzattraktion eingeweiht. Eigentlich wäre es schon am 26. Mai so weit gewesen, doch es gab „Schwierigkeiten mit dem Kunststoffbelag“, so die Stadt. Passend zum Namen des Weges entlang des Steinbachs, wo neue blaue Bänke stehen, befindet sich im Zentrum des Spielplatzes ein großes Kletterhaus, gestaltet als Mondlandefähre.

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