Vor allem Schüler auf dem Weg zum Grauhalde-Campus in Schorndorf profitieren von den neuen Markierungen und den verbreiterten Radfahrstreifen.

Rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres hat die Stadt Schorndorf eine wichtige Lücke im Radwegenetz geschlossen. In der Schlichtener Straße sowie an der Einmündung zur Krummhaarstraße wurde die Radinfrastruktur durch neue Markierungen und Anpassungen deutlich verbessert – sehr zur Freude Hunderter Schülerinnen und Schüler, die diesen Weg auf dem Weg zum Bildungscampus Grauhalde im Gebiet Aichenbach täglich nutzen.

 

Die neuen Markierungen für den Radverkehr sorgen nach Einschätzung der Mobilitätsexperten im Schorndorfer Rathaus für eine bessere Strukturierung des Straßenraums. Besonders wichtig: Radfahrende können sich nun vor Kreuzungen auf einer eigenen, klar markierten Aufstellfläche positionieren.

Besserer Schutz für Schüler

Dadurch sind sie für Autofahrende deutlich besser sichtbar, was Konfliktsituationen verringert und insbesondere Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule schützten.

Ein weiterer Gewinn der neuen Markierungen sind die Verbreiterungen der Radfahrstreifen. Mit einer Breite von 1,85 Metern entsprechen diese nun den aktuellen Regelwerken und bieten den Radfahrenden mehr Platz, um ausreichend Abstand zum fließenden Verkehr zu halten. „Das sorgt für ein entspannteres und sicheres Fahrgefühl – nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern für alle Radfahrenden“, ist man sich in der Verwaltung sicher.

Zusätzlich erhöhen die vorgezogenen Haltelinien und neu geschaffenen Aufstellflächen für Radfahrende die Übersichtlichkeit im Straßenraum. Mit einer Breite von 1,85 Meter beziehungsweise zwei Metern sowie durch die roten Markierungen im Kreuzungsbereich der Schlichtener und der Krummhaarstraße wird die Aufmerksamkeit nun auf den Radverkehr gelenkt. Dieser ist jetzt gut sichtbar und kann sich vor den Fahrzeugen positionieren.

Verkleinerter Kurvenradius

Durch den verkleinerten Kurvenradius in der Krummhaarstraße gelingt es darüber hinaus, einen Beitrag zur Verkehrsberuhigung zu leisten. Davon profitieren auch Fußgängerinnen und Fußgänger, die den Zebrastreifen in der Krummhaarstraße nutzen.

Begeistert ist von der neuen Regelung auch die Schulleiterin des Max-Planck-Gymnasiums. Oberstudiendirektorin Carmen Nasse schwärmt: „Die Neumarkierungen sind toll geworden.“