Schräglage und Freund und Kupferstecher mit neuer Bar Süßholz raspeln am Wilhelmsplatz

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Gastronomische Elefantenhochzeit: der Club Freund und Kupferstecher und das Gastro-Imperium Schräglage machen gemeinsame Sache. Aus dem Lokal Meals & More wird ab Mitte November die gemeinsame Bar Süßholz.

Heiko Grelle und sein Team von der Schräglage und die Betreiber des Clubs Freund und Kupferstecher eröffnen im November eine gemeinsame Bar. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Heiko Grelle und sein Team von der Schräglage und die Betreiber des Clubs Freund und Kupferstecher eröffnen im November eine gemeinsame Bar. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Longdrink statt Cheeseburger: Am Wilhelmsplatz wird das Lokal Meals & More in eine Bar umgestaltet. Mitte November soll aus dem Restaurant am Wilhelmsplatz 3 die Bar Süßholz werden. Hinter der Neuausrichtung steht eine popkultuelle Elefantenhochzeit. Der Club Freund und Kupferstecher, der am Berliner Platz aus der Stereo Lounge eine Anlaufstelle für ein so junges wie anspruchsvolles Clubpublikum gemacht hat, und die Schräglage, deren gastronomisches Spielfeld mittlerweile vom Hip-Hop-Club über das Catering der Stuttgarter Kickers bis zum Spitzenrestaurant in der Spielbank reicht, machen erstmals gemeinsame Sache.

„Es gab schon lange Berührungspunkte zwischen dem Freund und Kupferstecher und uns. Trotz der Konkurrenzsituation im Clubbereich hat es inhaltlich zwischen uns immer gut gepasst, sodass wir schon lange ein gemeinsames Projekt realisieren wollten“, erklärt Schräglage-Geschäftsführer Heiko Grelle.

Keine Lust mehr auf Burger

„Nach fünf Jahren Burger-Business hatten wir einfach Lust, mal wieder etwas Neues zu wagen“, so Grelle weiter. Die Größe des Objekts eigne sich ohnehin besser als Bar, sagt Grelle, ein Restaurant mit maximal 32 Sitzplätzen sei einfach zu klein.

Die neue Bar soll sich inhaltlich deutlich von den bereits bestehenden Clubs der Beteiligten abheben. „Der Laden wird komplett neu gestaltet. Es soll ein Ort werden, auf den unsere Leute Lust haben, keine Berlin-Kopie, kein Hipster-Treff, keine Cocktails mit Schirmchen, sondern eine Bar mit anspruchvoller Karte, in der man sich nach der Arbeit und vor dem Club gleichermaßen wohlfühlt“, sagt Grelle.

Das Süßholz ist Teil einer attraktiven Ausgehmeile

Der Name der Bar ist schon mal preisverdächtig, einen Umlaut und ein scharfes S vereinen nicht viele im Titel. Die Lage passt überdies wie Gin zu Tonic: im Bermudadreieck der Cocktail-Kultur zwischen Paul & George, Schwarz-Weiß-Bar und Le petit Coq gelegen, dazu in unmittelbarer Nachbarschaft zum Immer Beer Herzen und zum Fou Fou, ist hier eine Ausgehmeile organisch gewachsen, in der man auf hohem Niveau bewirtet wird.

Im Süßholz kann man künftig auf zwei Etagen raspeln, wir bitten den Wortwitz zu entschuldigen, oben soll es dabei etwas ruhiger zugehen. Was Freunde der Süßspeise natürlich längst wissen: Der Süßholzstrauch dient zur Gewinnung von Lakritze. Vor einem Lakritzburger aus alter Verbundenheit zum Thema muss sich aber keiner fürchten. Heiko Grelle verspricht stattdessen kleine Barsnacks, passend zu den Drinks.

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