Blutende Kopfwunden, gebrochene Knochen, gestürzte Fahrgäste unter Schock: Bei einer groß angelegten Übung haben die Johanniter am Samstag auf dem Gelände der SSB den Ernstfall geprobt.

Blutende Kopfwunden, gebrochene Knochen, gestürzte Fahrgäste unter Schock: Bei einer groß angelegten Übung haben die Johanniter am Samstag auf dem Gelände der SSB den Ernstfall geprobt.

Stuttgart-Möhringen - Eine Stadtbahn und ein Auto sind zusammengeprallt, etwa 70 Verletzte brauchen jetzt schnell Hilfe: Mit diesem Übungsszenario sahen sich am Samstag auf dem Gelände der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) in Stuttgart-Möhringen Rettungskräfte der Johanniter aus dem gesamten Regionalverband konfrontiert.

Zunächst hieß es die Einsatzstelle zu sichern, die Zahl der Verletzten zu bestimmen und Ordnung ins Chaos zu bringen. "Wir sind sehr zufrieden mit der Übung und werden sie in den nächsten Tagen mit allen Beteiligten auswerten", sagte Thomas Hanisch, Regionalvorstand im Regionalverband Stuttgart, nach dem Übungseinsatz.

Zu der groß angelegten Übung mit rund 180 Beteiligten waren neben der Stuttgarter Einheit auch Kräfte von den Standorten Esslingen, Tübingen, Reutlingen und Böblingen angerückt. Fahrzeuge und Personal der Rettungswache in Zuffenhausen sowie das Kriseninterventionsteam waren ebenfalls vor Ort. Mit dabei waren auch das THW Stuttgart und die Freiwillige Feuerwehr Stuttgart-Vaihingen.

Die SSB hatte eigens für die Übung ihr Gelände in der Schockenriedstraße und eine Stadtbahn zur Verfügung gestellt.

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