Schüler beim Berufsbildungstag der IHK in Stuttgart 2080 Lehrstellen sind noch offen

Von Viola Katemann 

Welcher Beruf passt zu mir? Wo sind noch Ausbildungsplätze frei? Wie bewerbe ich mich richtig? Antworten auf diese Fragen und viele Tipps haben Schüler beim Berufsbildungstag der IHK in Stuttgart bekommen.

Der passende Beruf ist nicht so einfach zu finden. Foto: dpa
Der passende Beruf ist nicht so einfach zu finden. Foto: dpa

Stuttgart - Welcher Beruf passt zu mir? Wo sind noch Ausbildungsplätze frei? Und wie bewerbe ich mich richtig? Diese und ähnliche Fragen bekamen am Mittwoch Schüler beim Berufsbildungstag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart beantwortet. Rund 600 Schüler waren der Einladung gefolgt, um sich über unterschiedliche Berufe und Karrierechancen zu informieren und sich bei der Lehrstellenbörse über freie Ausbildungsplätze schlau zu machen.

In diesem Jahr sind in der Region Stuttgart rund 2080 Lehrstellen noch offen. „Vor allem Kaufmänner und –frauen im Einzelhandel, Bankkauffrauen und –männer sowie Fachinformatiker werden noch gesucht“, sagte Sonja Leidlmayer vom Referat Ausbildung der IHK. Auch im Büromanagement, Hotelfach, Verkauf und in der Betriebstechnik sind noch Plätze frei.

Erstmals gibt es auch eine Veranstaltung für Eltern

Bereits zum 19. Mal hatte die IHK zu ihrem Berufsbildungstag eingeladen, an den sich erstmals auch eine Eltern-Infoveranstaltung anschloss. Rund 20 Aussteller, darunter verschiedene Berufsverbände sowie die Agentur für Arbeit, stellten ihre Berufssparte und die möglichen Ausbildungsberufe vor. Dabei reichte die Bandbreite von der Baubranche über das Gastgewerbe und Hotelfach, Tourismus oder Buchhandel bis hin zur Polizei, in den Pflegebereich oder die Landschaftsgärtnerei. „Wer hier nicht vertreten ist oder sein kann, über den informiert auch gerne die IHK“, fügte Leidlmayer hinzu. Diese hielt auch Firmenkontaktdaten bereit.

Im Obergeschoss erwarteten die Schüler an acht Ständen zudem so genannte „Ausbildungsbotschafter“. „Wir haben Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr aus verschiedenen Berufen gebeten, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. So bekommen Schüler ein richtiges Bild, was auf sie zukommt und kriegen vielleicht auch noch ein paar konkrete Tipps“, so die Sprecherin. Praktische Tipps gab es auch beim Vortrag „Wie finde ich meine Lehrstelle“ und beim Bewerbungsmappencheck. Bewerber mit Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge konnten sich bei der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) informieren.




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