Die Sonderkommission „Frost“ hat Durchsuchungen bei vier Tatverdächtigen durchgeführt, die die Schüsse am 12. Mai in Tamm in Auftrag gegeben haben sollen.
Ein Auto in Flammen, Schüsse auf offener Straße in Ludwigsburg und Tamm – was klingt wie Szenen aus einem Actionfilm, war im Frühjahr bittere Realität und das Ergebnis eines Konflikts zweier Sicherheitsdienste in der Region. Nachdem die Polizei bereits Anfang Oktober und Mitte November mehrere Verdächtige festgenommen hat, hat es am Mittwochmorgen zudem Durchsuchungen gegeben.
Durchsuchungen bei mehreren Verdächtigen
Wie die Polizei mitteilt, hat die Sonderkomission „Frost“ von der Staatsanwaltschaft Heilbronn erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse bei vier Tatverdächtigen vollstreckt. Die Beschuldigten stehen im Verdacht die Tat in Tamm vom 12. Mai beauftragt beziehungsweise unterstützt zu haben, weshalb der Verdacht der Anstiftung beziehungsweise Beihilfe zum versuchten Mord besteht. Aktuell können aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Auskünfte hierzu erteilt werden.
Anhaltspunkte für konkrete Verbindungen zwischen den Tatverdächtigen des versuchten Mordes in Tamm und der Schussabgabe vom 26. April in der Ludwigsburger Oststadt liegen derzeit laut Polizei nicht vor. Ob solche bestehen, wird aber im Rahmen der Sonderkommission „Frost“ ermittelt.