Schulaktion in Stuttgart Die letzte gesunde Pause

Von Hannah Waltersberger 

Die erfolgreiche Schulaktion „Gesunde Pause“ endet nach 15 Jahren. Die Organisatorinnen verteilten landesweit über 300 000 Vesperboxen an Dritt- und Viertklässler.

Kultusministerin Eisenmann (CDU) ist Fan der Schulaktion „Gesunde Pause“. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Kultusministerin Eisenmann (CDU) ist Fan der Schulaktion „Gesunde Pause“. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Über 300 000 blaue Vesperboxen konnten die beiden Initiatorinnen der Aktion „Gesunde Pause“ in den vergangenen 15 Jahren landesweit an Grundschüler verteilen. Doch nach diesem Jahr endet die erfolgreiche Initiative, die Schüler für gesunde Ernährung begeistern will. „Der organisatorische Aufwand ist immer enorm und jetzt war einfach der richtige Zeitpunkt aufzuhören“, begründete Organisatorin Susanne Erb-Weber ihre Entscheidung.

Normalweise bereiten die Schüler ihr Frühstück bei der Auftaktveranstaltung gemeinsam zu – das war diesen Freitag in der Uhlandschule coronabedingt nicht möglich. Die anwesende Kultusministerin Susanne Eisenmann war dennoch begeistert von dem „einzigartigen und ehrenamtlichen“ Projekt der beiden Frauen.

Erb-Weber und ihre Kollegin Renate Gayer waren einst schockiert, wie viele Mitschüler ihrer Söhne ohne Frühstück und Vesper in die Schule kamen. Um das zu ändern, nutzten die beiden Beraterinnen ihre Kontakte in die Lebensmittelbranche. Große Unternehmen wie Seeberger, Hipp und Aqua Römer unterstützen das Projekt seither finanziell – aber auch mit Produkten für die Vesperboxen.




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