Schulbilderschau in Stuttgart-Vaihingen Altes Spielzeug wird zum Kunstwerk

Von Fatma Tetik 

Erst hatten die Kinder aus Vaihingen und Kaltental Kunstwerke geschaffen. Dann wurden sie im Bezirksrathaus ausgestellt. Nun wurden die Kinder ausgezeichnet.

Die Schüler erhielten am Sonntag im Rahmen der Schulbilderschau Urkunden und Vaihinger Taler. Foto: Fatma Tetik
Die Schüler erhielten am Sonntag im Rahmen der Schulbilderschau Urkunden und Vaihinger Taler. Foto: Fatma Tetik

Vaihingen - Hunderte Schüler aus Stuttgart-Vaihingen und Kaltental haben sich an der 14. Schulbilderschau beteiligt und sowohl Einzel- als auch Gemeinschaftskunstwerke ins Rennen geschickt. Mehr als 400 Arbeiten der Schüler wurden während des Weihnachtsmarktes im Vaihinger Bezirksrathaus ausgestellt. Besucher konnten ihren Favoriten Punkte vergeben. Nach der Auswertung der Punktevergabe sind die besten Werke am Sonntag in der vollbesetzten Alten Kelter ausgezeichnet worden.

„Die Arbeiten stechen durch ihre sehr hohe Qualität hervor, viele von ihnen könnten auch in einer Kunstgalerie hängen“, lobte der ehemalige Rektor der Steinbachschule Gerhard Gödrich die Teilnehmer. Gemeinsam mit dem Bezirksvorsteher Wolfgang Meinhardt überreichte er Urkunden und Vaihinger Taler an die diesjährigen Preisträger. Stimmenkönigin in der Einzelwertung wurde Anina Reutter. Die Schülerin der Robert-Koch-Realschule erhielt insgesamt 229 Punkte für ihr surreales Werk.

Aus Barbiepuppen und Kuscheltieren wird ein Kunstwerk

Viel Zuspruch erhielt zudem die Gemeinschaftsarbeit des Schülerhauses Steinbachschule. Schüler der ersten bis vierten Klasse haben aus kaputtem Spielzeug ein 3-D-Suchbild in Form eines Weihnachtsbaumes gestaltet. Das mit Goldlack besprühte Werk besteht aus mehreren hundert großen und kleinen Einzelteilen, darunter Legosteinen, Playmobilfiguren, Kuscheltieren oder Körperteilen von Barbiepuppen, die die Kinder von zuhause mitgebracht haben. Mit Heißkleber und Modelliermaße wurden die Elemente schließlich zu einem Gesamtkunstwerk. Die Schulbilderschau wurde vom Förderverein „Kinder, Jugend, Bildung“ Vaihingen (KJB) finanziert und aus dem Kulturetat des Bezirksbeirates gefördert.

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