Schulen in Stuttgart Bisher nur Luftfilter an vier Grundschulen – wie geht es weiter?

Luftreiniger helfen, ersetzen aber das Lüften nicht. Foto: dpa/Arne Dedert
Luftreiniger helfen, ersetzen aber das Lüften nicht. Foto: dpa/Arne Dedert

Luftfilter sollen in Klassenzimmern die Gefährdung durch das Coronavirus herabsetzen. In Stuttgarter Schulen sind bisher erst 20 Geräte im Einsatz, bis Jahresende sollen 112 weitere an 28 Schulen geliefert werden.

Lokales: Inge Jacobs (ja)
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Stuttgart - Nach und nach sollen die Stuttgarter Schulen mit Luftreinigern ausgestattet werden. Bisher können vier Grundschulen schon mit den Geräten arbeiten: 20 Stück wurden ausgeliefert, nächste Woche gehen laut Schulverwaltungsamt 20 weitere Geräte an zwei Schulen. Bis zum Jahresende sollen noch 92 Lieferungen an 26 Schulen kommen. Und noch im Januar sollen 36 weitere Luftfilter an neun Schulen ihren Dienst aufnehmen. Die verbleibenden 82 Geräte seien dann für das erste Quartal 2022 eingeplant.

Alle weiteren 140 Schulen müssen sich noch etwas gedulden. Derzeit laufe das Vergabeverfahren für die zweite Tranche, teilt die Stadt mit. Gebote für die einzelnen Lose seien in ausreichender Zahl eingegangen. „Somit kann der Zuschlag nach technischer und wirtschaftlicher Bewertung voraussichtlich für alle 1062 Luftreiniger erteilt werden. Danach kann die Auslieferung umgehend beginnen.“ Abgeschlossen sein müsse diese bis Mitte März 2022.

Nach Elternprotesten hatte die Stadt die Bestellung ausgeweitet

Es gebe schon die positive Rückmeldung einer Schule über den Betrieb der Geräte. Diese liefen „während des Unterrichts auf mittlerer Stufe und in den Pausen mit Volldampf“, berichtet das Schulverwaltungsamt. Die Stadt hatte die Versorgung der Schulen mit Luftfiltern ausgeweitet, nachdem der Gesamtelternbeirat und die Elterninitiative Österfeld eine Petition dafür initiiert und bis Juli 4500 Unterschriften gesammelt hatten. Sie hatten im Unterschied zur Stadtverwaltung Filter in allen Klassen- und Aufenthaltsräumen gefordert und sich auf die Ergebnisse einer Studie bezogen, die die Stadt bei der Uni Stuttgart beauftragt hatte. Daraufhin beschloss im September der Verwaltungsausschuss die Ausweitung.




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