Schulfusion im Süden Die Grundschule Süd ist besiegelt

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Die neue Schule startet ab dem Schuljahr 2017/2018, Standort ist das Gebäude der derzeitige Römerschule. Das Schulhaus der Heusteigschule könnte dann von der Schickhardt-Gemeinschaftsschule mitgenutzt werden.

Trotz Widerstand aus der Elternschaft wird die Grundschule Süd künftig im Gebäude der Römerschule untergebracht sein. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Trotz Widerstand aus der Elternschaft wird die Grundschule Süd künftig im Gebäude der Römerschule untergebracht sein. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

S-Süd - Standort und Start sind nun festgelegt: In der Römerschule soll ab dem Schuljahr 2017/2018 die neue, größere Grundschule Süd untergebracht werden. Diese entsteht aus dem Zusammenschluss der Heusteig- und Römerschule. Der Verwaltungsausschuss des Stuttgarter Gemeinderates hat dies in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause entschieden.

Eine Option für das Gebäude, in welchem derzeit die Heusteigschule untergebracht ist, ist eine Nutzung durch die Schickhard-Gemeinschaftsschule. Diese platzt inzwischen aus allen Nähten.

Um künftig die Jakobsschule im Stadtbezirk Mitte zu stärken, sollen auch die Schulbezirksgrenzen zwischen Süd und Mitte geändert werden.

Insgesamt setzt sich der Verwaltungsausschuss damit über die Empfehlungen aus dem Stadtbezirk hinweg. Der Entscheidung des Gremiums gingen nämlich langwierige Diskussionen zwischen Verwaltung, Rektoren, Bezirksbeirat und Elternvertretern voraus. Der endgültige Beschluss zwischen allen diesen Beteiligten wurde deshalb im Juni noch einmal vertagt, ein Runder Tisch zwischen allen beteiligten sollte eine Klärung der Situation herbeiführen. In seiner jüngsten Sitzung am 20. Juli sprach sich der Bezirksbeirat Süd, basierend auf den Ergebnissen eben jenes Runden Tisches, gegen die Vorschläge der Verwaltung aus. Man hatte sich gewünscht, die Standortfrage noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt zu klären sowie für das Schuljahr 2017/2018 den Eltern eine Wahlfreiheit zwischen den beiden Grundschulen im Süden vorzubehalten. Die Vertreter des Runden Tisches wünschten sich zudem zunächst eine weitere Diskussion über das pädagogische Konzept der neuen Schule, also eine Diskussion über Inhalte. Die Vertreter der Verwaltungs plädierten jedoch in der Sitzung des Bezirksbeirats dafür, zunächst die strukturellen Bedingungen festzulegen.

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