Schulsanierungen in Stuttgart Millioneninvestitionen in nur sechs Wochen

Von Barbara Czimmer 

Große Preissteigerungen lassen das Stuttgarter Schulsanierungsprogramm jährlich um mehr als 14,4 Millionen Euro teurer werden.

Diese Schultoilette ist nicht mehr sehr einladend. Foto: Kathrin Thimme
Diese Schultoilette ist nicht mehr sehr einladend. Foto: Kathrin Thimme

Stuttgart - Das ehrgeizige Sanierungsprogramm kann nicht so schnell umgesetzt werden, wie gewünscht. Doch auch in diesem Sommer wird auf 47 großen Baustellen gearbeitet. Hier ein Überblick:

Kosten Das Volumen des Schulsanierungsprogramms umfasst mehr als 565 Millionen Euro. In der Planung bis zum Jahr 2022 sind 485 Millionen Euro berücksichtigt. Laut Gemeinderatsbeschluss soll für 50 Millionen Euro pro Jahr saniert werden. Tatsächlich schaffte die Stadt in den vergangenen Jahren nur 34 bis 40 Millionen Euro jährlich zu verbauen. Die jährliche Preissteigerung liegt bei mindestens 14,4 Millionen Euro.

Projekte In diesen Sommerferien hat das Schulverwaltungsamt mit den Bauämtern 47 Baustellen in Angriff genommen (ab 10 000 Euro). In neun Schulen werden die Außenanlagen saniert, umgestaltet oder erweitert. Mit 428 000 Euro wird der Pausenhof der Steinenbergschule am teuersten. In den übrigen Fällen reicht das Spektrum der Maßnahmen von A wie Alarmierungsanlagen bis W wie WC-Sanierung. Die Erweiterung der IT-Infrastruktur für 72 000 Euro ist nur bei der Schule für Informationstechnik vorgesehen, denn das Schulverwaltungsamt wartet noch auf das Digitalisierungsprogramm des Landes. Von 2019 an soll Stuttgart davon profitieren.

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