Schulschließung in Stuttgart Stadt wendet das nächste Drama ab
Die Gustav-Werner-Schule kann schneller wieder öffnen als erwartet. Das ist angesichts der Vorgeschichte eine gute und wichtige Nachricht. Eine längere Schließung wäre fatal gewesen.
Die Gustav-Werner-Schule kann schneller wieder öffnen als erwartet. Das ist angesichts der Vorgeschichte eine gute und wichtige Nachricht. Eine längere Schließung wäre fatal gewesen.
Das große Drama ist zum Glück ausgeblieben. Am vergangenen Freitag stand noch im Raum, die Gustav-Werner-Schule müsse zwei Wochen schließen, weil erhöhte Legionellenwerte im Trinkwasser festgestellt wurden. Das Hauptgebäude wurde kurzfristig wegen Gesundheitsgefährdung geschlossen. Zum Glück ist der Worst Case ausgeblieben, weil in den Tagen danach unter Hochdruck gearbeitet wurde. Alles andere wäre angesichts der Vorgeschichte auch fatal gewesen für die Schulgemeinschaft.
Schließlich ist die Gustav-Werner-Schule eines der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, die wegen der fristlosen Kündigung des Arbeiter-Samariter-Bunds für die Schulbegleitung ohnehin in den vergangenen Wochen im Ausnahmezustand gewesen sind. Die Lage beginnt sich gerade erst wieder an den Schulen zu normalisieren, weiterhin finden Hospitationen neuer Schulbegleiter statt. Eine längere Schließung wäre entsprechend für die Gustav-Werner-Schule zur absoluten Unzeit gekommen. Gut, dass es anders gelaufen ist.
Homeschooling ist an Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung nicht möglich. Entsprechend erleichtert sind die Eltern. Sie müssen nun doch nicht bei der Arbeit ihren erneuten Ausfall erklären beziehungsweise schauen, wie sie das Betreuungsproblem lösen.
Die Stadt hat Sofortmaßnahmen sowie mittel- und langfristige Baumaßnahmen angekündigt. Die Schule rutscht auf der Prioritätenliste des Sanierungsprogramms nach oben. Gut, dass nachjustiert wurde. Eindrückliche Warnungen, dass der Schulbetrieb gefährdet sei, hatten zuvor leider nicht ausgereicht, um die nötigen Schritte einzuleiten. Dafür musste offensichtlich leider erst etwas passieren.