Schulteswahl in Berglen Friedrich bleibt Bürgermeister

Von art/ibu 

Der Amtsinhaber war der einzige Kandidat: Maximilian Friedrich ist der alte und der neue Bürgermeister in Berglen. Der 33-jährige Schultes hatte auf Plakaten indes einen Gegner, der gar nicht auf dem Wahlzettel stand.

Maximilian Friedrich war vor acht Jahren der jüngste Bürgermeister Deutschlands, jetzt wurde er in Berglen mit 95,91 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Foto: Gottfried Stoppel
Maximilian Friedrich war vor acht Jahren der jüngste Bürgermeister Deutschlands, jetzt wurde er in Berglen mit 95,91 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Foto: Gottfried Stoppel

Berglen - Maximilian Friedrich (33) ist der alte und neue Bürgermeister der Gemeinde Berglen. Er hat die Wahl am Sonntag mit 95,91 Prozent gewonnen. Er war der einzige offizielle Kandidat gewesen. Trotzdem hatte der Dauerbewerber Thomas Hornauer aus Plüderhausen Wahlplakate mit seinem Konterfei im Ort aufgehängt. Die Bürger, so Hornauer, hätten die „freie bürgerliche Möglichkeit“, ihn zu wählen, „ohne Auflage eines Ordnungsamts“. Die Gemeinde hatte die Plakate hängen lassen, obwohl dies nicht genehmigt war – um sich nicht angreifbar zu machen, hießt es im Rathaus. Hornauer hatte innerhalb der zulässigen Frist keine offizielle Bewerbung eingereicht und wird im vorläufigen Wahlergebnis deshalb auch nur unter „Sonstige“ subsumiert. Insgesamt 4,09 Prozent der Wähler hatten am Sonntag einen anderen Namen als Friedrich auf ihre Wahlzettel geschrieben. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,45 Prozent.

Keine „absolute Aussage“ mehr

Friedrich, der für die Freien Wähler im Kreistag sitzt, will sich in der neuen Amtsperiode ganz besonders „der Entwicklung der Infrastruktur“ widmen und zum Beispiel die Schulen sanieren, wie er selbst sagt. Der Schultes hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mehrere Anfragen von anderen Kommunen erhalten, ob er kandidieren wolle. Er sei sehr gerne Bürgermeister in Berglen, wolle aber die „absolute Aussage“ der vorigen Wahl nicht wiederholen. Damals hatte er erklärt, er bleibe ganz sicher die nächsten acht Jahre im Amt.




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