Schwarzwaldverein-Hauptversammlung Versammlung gut gestemmt

Von Florian Mader 

Der komplette Schwarzwaldverein war zu Gast: Die Organisatoren sind zufrieden.

Georg Keller, der Präsident des Schwarzwaldvereins, und Agrarminister Peter Hauk Foto: privat
Georg Keller, der Präsident des Schwarzwaldvereins, und Agrarminister Peter Hauk Foto: privat

Weil der Stadt - Rudolf Fuchs, der Vorsitzende des Weil der Städter Schwarzwaldvereins, ist froh. „Besser hätte es nicht ablaufen können“, sagt er im Rückblick. Denn am Samstag war er Gastgeber der großen Delegiertenversammlung des Gesamt-Schwarzwaldvereins in der Weiler Stadthalle. 300 Delegierte haben sich getroffen, Hauptthema war der im vergangenen Jahr angestoßene Zukunftsprozess.

Auch der Agrarminister war da

Zu Gast in der Weil der Städter Stadthalle war auch der baden-württembergische Agrarminister Peter Hauk. „Der Schwarzwaldverein steht für einen sanften Tourismus, er steht für gesellschaftlichen Zusammenhalt und er steht für einen ausgewogenen Schutz unserer Natur, der die Menschen mitnimmt“, sagte der Minister in seinem Grußwort. Zuvor hatte der Präsident des Schwarzwaldvereins, Georg Keller, beklagt, dass mit der Ressortverteilung der neuen Landesregierung nun drei Ministerien Ansprechpartner für den Schwarzwaldverein sind.

Rudolf Fuchs ist zufrieden

Angetan waren die Beteiligten auch von der Organisation der Versammlung, für die Rudolf Fuchs und seine Kollegen vom Weiler Ortsverein zuständig waren. „Ja, das ist sehr gut angekommen“, berichtet er. Seit Freitag hatten die rund 30 Helfer die Stadthalle aufgebaut. Das Team vom Roten Kreuz war für die Verpflegung zuständig, mehrere Stadtführer haben ein Begleitprogramm auf die Beine gestellt.

Ursprünglich hätte die Delegiertenversammlung in Bad Herrenalb stattfinden sollen. Die Organisatoren der dortigen Landesgartenschau wollten von den Teilnehmer aber Eintritt verlangen. „Da haben wir gesagt, wir könnten doch einspringen“, erinnert sich Fuchs. Seit einem Jahr hat er die Versammlung organisiert. „Wir haben gedacht: Das stemmen wir“, sagt er, „und wir haben es jetzt ja auch sehr gut gestemmt.“