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Sechs neue Stuttgart-Releases Konfetti raus, hier kommt neue Musik!

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Wer sich nicht auf Spotify-Playlists verlassen will, ist hier richtig: Wir stellen sechs neue Pop-Veröffentlichungen aus Stuttgart und drumherum vor - nicht nur, aber auch aus Schwäbisch Gmünd.

Bei About Schmitt fliegen die Konfetti - passt gut zu seinem Pop. Weitere Stuttgarter Releases zeigt die Bilderstrecke. Foto: Promo 6 Bilder
Bei About Schmitt fliegen die Konfetti - passt gut zu seinem Pop. Weitere Stuttgarter Releases zeigt die Bilderstrecke. Foto: Promo

Stuttgart - Diesen Herbst sind die Stuttgarter Musiker ganz besonders fleißig und veröffentlichen Alben, EPs und Videos, dass es nur so kracht. Auch und vor allem aus Schwäbisch Gmünd.

Wir präsentieren mal wieder eine Auswahl dessen, was uns so zu Ohren und auf die Displays gekommen ist und fangen an mit ... Mofakette.

 

Mofakette, "Die Tassen bleiben oben"

File under Spaßpunk - oder? Mofakette sind eine umtriebige Gitarrenband, die flotte Songs auf Deutsch vorträgt. An der ersten Video-Auskopplung ist Fränk da Tänks schwäbischer Sprechgesang wirklich bemerkenswert - nicht zwingend, weil er so gut ist. Aber das ist bei anderen Schwabenrappern wie MC Bruddaal ja auch nicht die relevante Kategorie. 

Ansonsten gibt's vernünftig vorgetragene, Punk-inspirierte Gitarrenmusik, die live garantiert gut funktioniert - zum Beispiel am 30. Dezember im Kap Tormentoso oder kurz davor am 27.12. im Treff Warmbronn.

 

About Schmitt, "High on Ruby"

Das Album des Stuttgarter Songwriters Peter Schmitt müssen wir hier noch nachreichen - es kam schon am 7. Oktober raus. "High on Ruby" wurde im Merlin vorgestellt - ein wirklich poppiges Stück Musik, aber natürlich bestens produziert und von hier. Also: Konfetti raus und Player an.

Livedates gibt es derzeit leider keine, deshalb muss uns dieses Video (oder ein bisschen Soundcloud) reichen:

 

The Art of Boys, EP "II"

Eau Rouge fordert Bo Zillmann offenbar nicht genug, deshalb erscheint am 10.12. die zweite EP seines Projekts The Art of Boys. Mit an Bord ist Sebastian Ullersperger, ebenfalls aus Schwäbisch Gmünd. Man hört da natürlich immer auch ein bisschen, ob der Eau-Rouge-Signature-Sound irgendwo mitschwingt. Tut er vielleicht, aber das gute Stück klingt schon deutlich mehr nach Death From Above 1979 (weil die ja auch zu zweit sind) als die drei hoffnungsvollen Popeskalatoren.

Ob das jetzt "stampfender Electro-Metal" ist, wie im Werbetext steht, beurteile jeder bitte selbst. Vielleicht gilt das ein bisschen mehr für das letzte Stück Musik, das die beiden veröffentlichten (2012, hier). "Lovely Freak" ist vielleicht härter produziert und kommt ohne Sängerin aus, wirkt aber noch ein ganzes Stück eingängiger. Release-Show ist erfreulicherweise im Abwärts in Schwäbisch Gmünd.

 

Eau Rouge, Video "We Are"

Und wenn wir schon dabei sind: Eau Rouge haben mal wieder ein neues Video, das wir natürlich auch gern zeigen. Ihr Album "Nocturnal Rapture" entpuppt sich als Longtail-Ohrwurm, und dieses hübsche Tourvideo liefert nach dem Nackedei-Ding die neue Bilder dazu: 

 

Jah Schulz, Single "Rise Up"

Mit dem Reggae- und Dub-Underground von Stuttgart-Nord haben wir unsere Leser schon mit diesem Bericht ein wenig auf den letzten Stand gebracht. Jetzt gibt es wieder was Neues: die nächste Jah-Schulz-Single. Wer beim letzten Mal aufgepasst hat, weiß, dass es sich dabei um Tokyo Tower handelt, der sonst unter anderem mit Annagemina die Bühnen dieser Stadt stürmt.

Also, schauen wir der Platte beim Drehen zu und drehen wir uns einen:

 

Andreas Wilsing, "Reconcile"

Der Stuttgarter Songwriter überrascht auf seiner Facebook-Seite mit einem Konfuzius-Zitat und mit einer Release-Party im Weinbaumuseum in Stuttgart-Uhlbach. Müsste man öfter machen. 

Was man auch öfter machen kann: hübsche Videos drehen. "Silent Chords" ist der richtige Song für den Spätherbst oder Frühwinter, und zwar vom Album "Reconcile". Also, Kaminfeuer an und klick hier:

 

 

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