Nach tödlichem Unfall in Nürtingen Erste Ergebnisse der Blutprobe liegen vor

An die Unfallstelle in der Nürtinger Innenstadt wurden Blumen und Kerzen gelegt. Foto: Andreas Rosar

Der tragische Unfall, bei dem in Nürtingen (Kreis Esslingen) zwei Frauen starben, lässt viele Menschen nicht los. Die Polizei hat nun weitere Ergebnisse vorgelegt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern unterdessen an.

Nach dem tödlichen Unfall in Nürtingen, bei dem zwei junge Frauen ums Leben gekommen sind und ein Jugendlicher schwer verletzt wurde, gibt die Polizei nun Ermittlungsergebnisse bekannt. Nach Angaben von Sprecher Martin Raff vom Polizeipräsidium Reutlingen ist inzwischen klar, dass der Fahrer nicht unter Alkoholeinfluss stand. Das habe eine Blutprobe ergeben. Untersuchungen zur Gesundheit des Autofahrers seien allerdings nicht abgeschlossen.

 

Auch die Ergebnisse eines Gutachtens zur Fahrtgeschwindigkeit lägen noch nicht vor. Bei dem Unfall war ein 54-Jähriger mit seinem Auto gegen eine Ampel und in eine Menschengruppe gefahren. Dadurch kamen eine 27-Jährige und eine 28-Jährige ums Leben. Der Fahrer und ein 16-Jähriger wurden schwer verletzt.

Kirche will unterstützen

Seelsorgerische Hilfe bietet nun der evangelische Kirchenbezirk Nürtingen an. Die Beratung richtet sich an alle, die das tödliche Unglück weiterhin beschäftigt, sagt Dekanin Christiane Kohler-Weiß.

„Nachdem ich davon erfahren hatte, habe ich überlegt, was wir als Kirche tun können“, sagt Kohler-Weiß. „Zwischen 100 und 200 Menschen haben die Verwüstung an der Unfallstelle erlebt.“ Sie können sich nun unter Telefon 0 70 22 / 21 48 36 bei Pfarrerin Evelyn Helle melden. Die Seelsorgerin gibt Tipps, wie sich mit dem Gesehenen umgehen lässt. Außerdem vermittelt sie Personen, die zusätzliche Hilfe benötigen, an die zuständige Stelle.

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