SEK-Einsatz in Leonberg Schusswaffen und Kampfhunde im Hertich?

Von red 

Lokalisierung eines gestohlenen Sprinters führt zu einem größeren Polizeieinsatz.

Gegen 22 Uhr wurde das Firmengelände von mehreren Streifenwagenbesatzungen  umstellt. Symbolf Foto: pixabay
Gegen 22 Uhr wurde das Firmengelände von mehreren Streifenwagenbesatzungen umstellt. Symbolf Foto: pixabay

Leonberg - Die Suche nach einem gestohlenen Sprinter hat sich am Dienstag zu einem größeren Polizeieinsatz entwickelt. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich ein Hinweis, dass das im Ausland gestohlene Fahrzeug im Industriegebiet „Hertich“ stehen könnte. Beamte der Kriminalpolizei Ludwigsburg fanden den Sprinter auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers. Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass sich mehrere Menschen sowie möglicherweise ein Kampfhund auf dem Gelände aufhalten könnten. Zudem bestand der Verdacht auf eventuell vorhandene Schusswaffen.

SEK umstellt Firmengelände

Gegen 22 Uhr wurde das Firmengelände von mehreren Streifenwagenbesatzungen umstellt. Das Spezialeinsatzkommando verschaffte sich schließlich Zutritt in das Firmengebäude. Im Innern trafen die Beamten auf zwei Männer, bei denen es sich jedoch lediglich um Mieter handelt, die einen von der Firma abgetrennten Bereich bewohnen.

Während der Durchsuchung der Firma sowie des Geländes befand sich der 56-jährige Geschäftsführer, der an seiner Wohnanschrift erreicht werden konnte, vor Ort. Der gestohlene Sprinter sollte beschlagnahmt werden. Da das Fahrzeug allerdings als Stütze für einen angesägten Baum diente und nicht sicher war, ob der Baum stehen bleiben würde, wurde die Freiwillige Feuerwehr Leonberg hinzu gezogen. Fünf Einsatzkräfte rückten hierauf mit zwei Fahrzeugen an und fällten den Baum. Der Sprinter wurde anschließend abgeschleppt. Gegen den 56-Jährigen wird nun wegen Hehlerei ermittelt.




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