Selbstgemachtes Gebäck zu Weihnachten bleibt nicht ewig frisch. Aber wie lange halten sich Plätzchen und Kekse eigentlich?
Ohne ein vorgegebenes Mindesthaltbarkeitsdatum ist es schwierig, einzuschätzen, wie lange selbstgebackene Plätzchen genießbar sind. Man kann sich jedoch grob an den folgenden Angaben orientieren.
Haltbarkeit von selbstgebackenen Plätzchen
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gibt auf der Webseite zugutfuerdietonne.de Tipps zur Haltbarkeit und Lagerung von Lebensmitteln. Auch zur Genießbarkeit von Selbstgebackenem finden sich dort Hinweise. Folgende Angaben macht die BLE:
- Selbstgebackene, trockene Plätzchen (z. B. Vanillekipferl, Butterplätzchen, Zimtsterne): etwa 4 Wochen haltbar
- Selbstgebackenes, saftiges Gebäck (z. B. Lebkuchen, Stollen, Früchtebrot): bis zu 2 Monate haltbar
- Makronen: etwa 2–3 Wochen haltbar
- Plätzchen mit Sahne- oder Cremefüllung: höchstens 1 Woche haltbar
- Gekaufte Kekse (ungeöffnet): meist auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch haltbar
- Haltbarkeit verkürzt sich durch Sahne-, Marmeladen- oder Cremefüllungen
- Ein Risiko für schnelleres Verderben stellen auch Nüsse dar, da sie ranzig werden können
Genießbarkeit von Plätzchen testen
Wer nicht sicher ist, ob die Plätzchen nach längerer Zeit noch genießbar sind, kann diesen Test des Bundeszentrums für Ernährung durchführen:
1. Aussehen prüfen
Sieht das Lebensmittel aus wie gewohnt? Achten Sie auf Schimmel, ungewöhnliche Flecken, Verfärbungen, Schleim oder Flockenbildung. Erkennen Sie Zeichen von Verderb, sollten Sie die Plätzchen wegwerfen.
2. Geruch prüfen
Riecht das Lebensmittel neutral und typisch? Ein fauliger, ranziger, muffiger, stechender, vergorener oder ungewöhnlich süßlicher Geruch spricht dafür, dass es verdorben ist.
3. Geschmack vorsichtig prüfen
Nur wenn Aussehen und Geruch unauffällig sind, eine sehr kleine Menge probieren. Schmeckt das Lebensmittel sauer, bitter, ranzig, muffig oder deutlich anders als erwartet, sollte es nicht mehr gegessen werden.