Senioren-Fußballer des SV Fellbach Dritter Platz nach Remis gegen den 1. FC Nürnberg

Das erfolgreiche Team des SV Fellbach Foto: Martin Schweizer

Bei der süddeutschen Ü-40-Großfeldmeisterschaft überzeugen die Fellbacher Fußballer.

Ein Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg musste her und ein Unentschieden haben sie auch geschafft, die Ü-40-Fußballer des SV Fellbach bei den süddeutschen Meisterschaften im Großfeld. Das 0:0 gegen die „alte Garde“ des Zweitligisten aus Bayern bedeutete in der Endabrechnung Platz drei beim Turnier in Daxlanden in der Nähe von Karlsruhe. „Eine tolle Veranstaltung, mit einem tollen Ausgang“, sagt Adriano Marrazzo, der Senioren-Spielleiter des SV Fellbach, , wir haben uns trotz einiger Ausfälle sehr gut verkauft“.

 

Das 0:0 gegen den späteren süddeutschen Meister aus Nürnberg ist für das Team um Kapitän Timo Fleischmann umso höher einzuschätzen, wenn man sich die Aufstellung der Cluberer anschaut. Unter anderem spielten die Nürnberger Ex-Profis Timo Rost (auch VfB Stuttgart), Martin Driller (auch Borussia Dortmund/1. FC St. Pauli), Marco Engelhardt (auch Karlsruher SC) sowie Thomas Ziemer mit. „Wir sind sehr gut gestanden, ließen nicht viel zu, spielten auf Konter und Philipp Lang vergab sogar eine gute Einschussmöglichkeit“, so Marrazzo.

Spiele gegen Ex-Profis

Perfekt begann indes das Turnier für den württembergischen Meister aus Fellbach. In der Auftaktbegegnung – die Spielzeit betrug 2 x 20 Minuten – fertigten die Kicker vom Kappelberg den badischen Meister, die SpG Ettlingen/Bruchausen, nach einer guten Leistung und Toren von Nico Hinderer, Matthias Daniel und Naoufel Jaoudi mit 3:0 ab. Die beiden letztgenannten Akteure trafen auch beim 2:2 gegen den FC 03 Radolfzell, dem Meister aus Südbaden. Weniger gut lief es indes gegen den Hessen-Meister und späteren Zweitplatzierten SG Hoechst Classique – mit 0:4 hatten die Fellbacher das Nachsehen. Dabei hielt einer, mit einem geringen Bewegungsradius, die SVF-Defensive mächtig in Trab: Der frühere Mainzer Bundesliga-Profi und Torjäger Michael Thurk. „Er hat nicht viel gemacht, aber das, was er gemacht hat, war unheimlich gefährlich“, weiß Marrazzo. Die Partie begann auch ungünstig für die Fellbacher Belegschaft, musste Torhüter Frank Strotbek doch schon in der Anfangsphase den Ball aus dem Netz holen. Danach habe man hinten aufgemacht, viel riskiert und sei in Konter gelaufen, erklärt Marrazzo das hohe Ergebnis, wobei der dritte Platz im Endklassement das Resultat schnell vergessen ließ.

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