Seuche Ebola – ein Virus mit hoher Sterblichkeitsrate

Wissenschaft: Klaus Zintz (Zz)
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Krankheit
An Ebola erkrankte Menschen leiden an Durchfall, Erbrechen, hohem Fieber sowie inneren und äußeren Blutungen. Besonders gefährlich ist, dass sich dieses sogenannte hämorraghische Fieber zunächst nicht von anderen, harmloseren Krankheiten unterscheiden lässt. Zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit liegen drei Wochen. Je nach Aggressivität des Ebola-Stamms sterben 50 bis 90 Prozent der Infizierten. Eine gezielte Therapie oder Impfung gibt es nicht.

Ursprung
Erstmalig aufgetreten ist das Virus im Jahr 1976 am Ebola-Fluss im damaligen Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Damals gab es 280 Tote. Seither wurden mehrere Epidemien registriert. Die jetzt seit Dezember 2013 in Westafrika grassierende Ebola-Epidemie könnte sich zum schlimmsten Ausbruch entwickeln.

Übertragung
Ihren Ursprung haben die Viren in Wildtieren wie Flughunden, Affen und Dukern, einer kleinen, im Wald lebenden Antilopenart. Von Mensch zu Mensch werden die Erreger nicht wie Grippeviren über die Luft durch Anniesen oder Husten übertragen, sondern durch direkten Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. Sogar von toten Menschen kann das Virus noch auf Lebende übertragen werden

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