Sexwochen bei Stuggi.TV Online-Sender freut sich über enorme Klickzahlen

Von ubo 

Das ewige Thema bringt Stuggi.TV Klickrekorde: Beim Online-Sender haben die Sexwochen begonnen. Das sorgt für Wirbel im Netz.

Lena Wagner führt durch die „Sexwochen“ von Stuggi.TV. Foto: Screenshot
Lena Wagner führt durch die „Sexwochen“ von Stuggi.TV. Foto: Screenshot

Stuttgart - Wir wissen nichts über die schlimmsten Sex-Erlebnisse von Blogger Martin Elbert, des Mitgründers von Kessel.tv, nicht mal, wie oft er Liebemachen in der Woche für normal hält. Dafür aber können wir uns Jahr für Jahr immer im Sommer an seiner Begeisterung erfreuen, wenn der Online-Sender Stuggi.TV die Stuttgarter Sexwochen ausruft.

Vom „verdammten Glück“ hat Kollege Elbert jetzt geschrieben und diesen Eintrag gar mit einem „Herzleaugen-Emoji“ versehen. Die Klickzahlen von Stuggi.TV geh’n gerade ab wie Nachbars Lumpi. Denn bei den heiß ersehnten Sexwochen moderieren Lena Wagner und Julian Ruffner so wichtige Themen wie „Jeden Tag, einmal im Monat: Wie viel Sex ist normal?“ und „Die Stuttgarter erzählen über ihre schlechtesten Sex-Erlebnisse“.

„Wir leben in Stuttgart, nicht in Stuggi“

Seit 2014 hat Stuttgart keinen Sommer ohne Stuggi-Sexberichte erleben müssen. In dieser Saison fallen die Sexwochen aber knapp aus. Bei drei Folgen handelt es sich eher um Sextage. Ach, wenn man älter wird, lassen Kondition und Häufigkeit womöglich nach. Na und? Schon früher haben wir von Stuggi.TV was gelernt: Nicht auf die Länge kommt’s an, sondern auf die Intensität. Dass ein Sender im Internet, in dem man Sex nach Belieben runterladen kann, so viel Erfolg mit dem ewigen Thema hat, erklärt Chefredakteur David Rau so: „Wir sagen nicht, wie’s geht und was man tun sollte, sondern lassen die Leute reden.“

Jetzt also reden junge Menschen dieser Stadt wieder mal ganz frank und frei über sich. Kann sein, dass zwischendurch einer „Sorry, Mama!“ ruft. Mamas müssen tapfer sein. Und können vielleicht noch was lernen. Kessel-TV ist im Glück, auch wenn dessen Slogan „Wir leben in Stuttgart, nicht in Stuggi“ lautet. Wir leben in Sex-City, na bitte.

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