Hollywood - Über 40 Millionen haben „Shades of Grey“ gelesen. Die meisten wohl errötend neben dem Bügelbrett oder verschämt während der Tennisstunden des Sprösslings. Wegen des großen Erfolgs bei Frauen über 50 wird das erotische Buch der Britin E.L. James gerne als „Mommy Porn“ bezeichnet. In Großbritannien ist der erste Teil der Trilogie der meistgekaufte Roman aller Zeiten. Hierzulande liegt es in jedem Bahnhofskiosk.

Nun wird das Werk, das Frauen angeblich von den Fesseln der sexuellen Unterdrückung befreit und ihnen stattdessen die freiwillige Unterwerfung näherbringt, verfilmt. Doch wer darf als überirdisch gut aussehender, sadistischer Millionär Christan Grey fesseln, knebeln, foltern? Und wer darf sich dem als jungfräuliche Studentin Ana Steele hingeben? Vom omnipräsenten Michael Fassbender über die Teenie-Vampire Robert Pattinson („Twilight“), Ian Somerhalder („Vampire Diaries“) und Alex Skarsgård („True Blood“) bis zu dem „Drive“-Antihelden Ryan Gosling wird jeder ansehnliche Star heiß diskutiert. Fans wollen Emma Watson („Harry Potter“) oder Kristen Steward („Twilight“) gequält sehen. Doch die Damen äußerten sich nicht oder negativ zur Rolle. Angelina Jolie hingegen ließ ungefragt wissen, sie sei ganz scharf darauf, mit Gosling durchs Bett zu toben. Das Klatschmagazin „Grazia“ schreibt dazu süffisant, die 37-Jährige habe den Begriff „Mommy Porn“ wohl falsch verstanden; er beziehe sich auf die Zielgruppe, nicht auf die Hauptfigur.

Noch steht nichts fest. Die Fans bleiben also weiter auf die Folter gespannt . . .