Interview„Shopping Queen“ in Stuttgart „Mein Verlobter war sofort Feuer und Flamme“

Von  

Eigentlich ist die Stuttgarterin Laetitia Kutob ein Profi in Sachen Shopping, aber im Bus der Vox-Sendung „Shopping Queen“ kam auch sie ins Schwitzen. Über ihre Konkurrentinnen und das Treffen mit Guido Maria Kretschmer spricht sie im Interview.

Das Final-Outfit ist es zwar nicht, aber die Stuttgarter Kandidatin Laetitia Kutob beweist auch so Stil. Foto: privat 8 Bilder
Das Final-Outfit ist es zwar nicht, aber die Stuttgarter Kandidatin Laetitia Kutob beweist auch so Stil. Foto: privat

Stuttgart - Als Modebloggerin kennt sich Laetitia Kutob bestens mit Mode aus. Doch die Teilnahme an der Vox-Sendung „Shopping Queen“ war auch für die 38-Jährige aus Stuttgart eine Herausforderung. Mitte April wurde in Stuttgart gedreht, ausgestrahlt werden die fünf Stuttgarter Folgen dann ab dem 1. Juli. Und für die Final-Sendung, bei dem die Kandidatinnen Designer und Moderator Guido Maria Kretschmer treffen, hat Laetitia Kutob schon einen besonderen Plan.

Frau Kutob, wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei Shopping Queen zu bewerben?

„Ich bin ein absoluter Fan von Guido Maria Kretschmer und habe schon immer die Shopping-Queen-Folgen geschaut. Da ich als Modebloggerin tätig bin und daher aus dem Bereich komme, hat mich die Herausforderung gereizt, unter Zeitdruck shoppen zu gehen. Und natürlich aus Spaß am Shoppen.“

War es schwer für Sie, die richtige Shopping-Begleitung zu finden?

„Da ich eigentlich immer mit meinem Verlobten einkaufen gehe, fiel mir die Entscheidung überhaupt nicht schwer. Und er war zum Glück sofort Feuer und Flamme mitzumachen. Er war auch recht scharf darauf, Guido Maria Kretschmer kennenzulernen, aber die Begleitungen kommen ja nicht mit zum Finale. Auch einige Freundinnen hatten sich sofort bereit erklärt. Einfach, weil viele Fans der Sendung sind.“

Konnten Sie sich auf ihren Shopping-Tag und das passende Outfit zum Motto vorbereiten?

„Es ist tatsächlich schwer, sich im Vorfeld Gedanken zu machen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Welches Motto einen erwartet, erfährt man erst bei der ersten Kandidatin. Und selbst danach ist es schwer, weil man erst am Shopping-Tag selbst im Bus erfährt, zu welchen drei Läden aus seiner Vorauswahl man zum Shoppen gehen kann. Wenn man ehrlich ist, bringt es auch nichts, sich schon vorher zu stressen. Es soll schließlich auch Spaß machen.“

Lesen Sie hier: Dieses Motto beschäftigt die Stuttgarter Kandidaten

Wie waren denn Ihre Konkurrentinnen?

„Wir waren eine bunte Mischung. Von einer Schülerin, einer Studentin, einer Fitnessbloggerin über eine Rentnerin war alles dabei. Und wir haben uns alle sehr gut verstanden. Bei einem Drehtag von 8 Uhr morgens bis abends 23 Uhr verbringt man auch recht viel Zeit miteinander.“

War es denn seltsam, in fremden Schränken und Wohnungen zu stöbern?

„Da wir alle im Vorfeld wussten, dass die anderen Kandidatinnen in unsere Kleiderschränke schauen dürfen, war es auch nicht komisch, auch bei den anderen einen Blick reinzuwerfen. Man sollte nur vorher aufräumen.“

Bei dem Stuttgarter Motto dreht sich alles um die Handtasche. Wie sehr haben Sie sich über die Shopping-Aufgabe gefreut?

„Mit dem Motto war ich richtig glücklich. Und auch die anderen Kandidatinnen waren zufrieden. Man hat doch immer etwas Angst, dass ein Motto mit Unterwäsche oder Bademoden kommt. Aber jeder, der das Format kennt, weiß, dass die Kandidatinnen da nicht in eine ungünstige Situation gebracht werden.“

Sie sind am Mittwoch an der Reihe. Wie war denn Ihr Shopping-Tag?

„Man hat tatsächlich nur vier Stunden Zeit und das ist wirklich eine Herausforderung. Die Zeit ist regelrecht verflogen und ich habe sie bis auf die letzte Sekunde ausgenutzt. Bei mir kam dann noch dazu, dass ich mich in einem Accessoire-Laden etwas verschätzt habe. Ich war dort vor Jahren mal drin und hatte die Auswahl irgendwie anders in Erinnerung. An meinem Shoppingtag kam dann die Überraschung, weil die Accessoires gar nichts für mich waren. Das tat mir dann für den Laden leid, weil es eine schlechte Vorbereitung meinerseits war. Zudem hat es mich Zeit gekostet und mich aus dem Konzept gebracht. Da bin ich wirklich kurzzeitig etwas hektisch geworden. Aber ein Plan B war schnell gefunden.“

Und wie haben die Stuttgarter auf Sie und die Dreharbeiten reagiert?

„Durchweg positiv. Es ging ja schon vor der Haustür bei mir los. Meine Nachbarn kamen raus und haben mir Glück gewünscht, als sie den pinken Shopping-Queen-Bus entdeckt haben. Auf der Hauptstätter Straße haben sie sogar aus den Autos herausgerufen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es so eine große Resonanz darauf gibt.“

Lesen Sie hier: Guido Maria Kretschmer ist verliebt in Stuttgart

Wie schwer war es, die anderen Kandidatinnen zu bewerten?

„Klar, hatten wir alle einen sportlichen Ehrgeiz, aber ohne über Leichen zu gehen. Wir waren alle fair und haben uns ziemlich gute Punkte gegeben. Die Entscheidung lag daher fast allein bei Guido. Daher bin ich am ehesten auf die Kommentare von ihm gespannt. Er ist ja bekannt für seine spitze Zunge.“

Für das Finale reisen alle Kandidatinnen zu Guido Maria Kretschmer nach Berlin. Wie war die Begegnung?

„Es war ein schönes Wiedersehen mit den Mädels und dem gesamten Team. Und Guido ist einfach total authentisch. Er ist mehr als nahbar, hat sich viel Zeit für uns genommen, Fotos gemacht und persönlich mit uns gesprochen. Da er ja unsere Aufnahmen von der ganzen Woche gesehen hat, bekommt man das Gefühl, er kennt einen ganz gut.“

Die Sendung wird ab dem 1. Juli ausgestrahlt. Ist für die Final-Sendung schon etwas geplant?

„Wir Kandidatinnen treffen uns und machen einen gemütlichen Grillabend. Es war aber ein schöner Zufall, dass ausgerechnet an diesem Tag auch das Finale ausgestrahlt wird, da der Termin für das Wiedersehen schon länger stand. Wir hatten alle über WhatsApp Kontakt und haben uns auch schon auf einen Kaffee getroffen.“

Haben Sie Ihr Shopping-Queen-Outfit seither noch einmal getragen?

„Ja natürlich. Im Urlaub habe ich Teile des Outfits mehrfach getragen und dafür positive Reaktionen bekommen. Ich bin wirklich glücklich damit. Wir haben alle etwas für uns Authentisches gefunden. Jeder hat in seinem Stil und für sich das Motto umgesetzt. So soll es ja auch sein.“

Sonderthemen