Bei Kontrollen auf dem Weihnachtsmarkt in Schorndorf sind am Wochenende zahlreiche Besucher auf Waffen überprüft worden.

Rems-Murr: Chris Lederer (cl)

Eine durchweg positive Bilanz zieht das Polizeipräsidium Aalen zur Einhaltung des Waffen- und Messerverbots auf Weihnachtsmärkten. Im Fokus der Kontrollen stand dabei auch Schorndorf (Rems-Murr-Kreis).

 

Im Zeitraum von Ende November bis Mitte Dezember wurden auf den Weihnachtsmärkten in Schorndorf, Schwäbisch Hall und Schwäbisch Gmünd zusätzliche, punktuelle Kontrollen durchgeführt. Ziel war es, die Einhaltung des bestehenden Waffen- und Messerverbots zu überprüfen und so die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher zu erhöhen.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 333 Personen. Davon entfielen 126 Kontrollen auf Schorndorf, 44 auf Schwäbisch Hall und 163 auf Schwäbisch Gmünd. Nach Angaben der Polizei verliefen die Überprüfungen in Schorndorf ohne Beanstandungen.

Lediglich in Schwäbisch Gmünd stellten die Beamten zwei Verstöße fest. Ein Besucher führte ein Cuttermesser mit sich, ein weiterer ein sogenanntes Butterflymesser. Dieses gilt als verbotener Gegenstand, dessen Besitz grundsätzlich strafbar ist. Das Messer wurde beschlagnahmt, der Besitzer muss mit einer Anzeige rechnen.

Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, zeigten die Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsmärkte insgesamt großes Verständnis und eine hohe Kooperationsbereitschaft. Die Kontrollen seien überwiegend als sinnvoll und positiv wahrgenommen worden.

Die Polizei kündigt an, die präventiven Maßnahmen gemeinsam mit ihren Sicherheitspartnern fortzusetzen. Bis Weihnachten sollen weitere Kontrollen auf Weihnachtsmärkten folgen, um die Einhaltung der Waffen- und Messerverbote sicherzustellen und die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu stärken.