Sieben Streaming-Tipps für Februar Was läuft im Februar bei Netflix, Amazon und Co.?

Teenager in den 1990ern: Erste Szenen aus „Everything sucks!“ Foto: Netflix 19 Bilder
Teenager in den 1990ern: Erste Szenen aus „Everything sucks!“ Foto: Netflix

Teenager in der Krise, düstere Zukunftsvisionen und Familiendramen: Was Sie im Februar bei Netflix, Amazon und Co. nicht verpassen sollten. Wir empfehlen diese sieben Serien.

Kultur: Gunther Reinhardt (gun)
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Stuttgart - Abseits des Programms traditioneller TV-Sender tummeln sich oft die interessanteren Fernsehstoffe. Streamingdienste wie Amazon oder Netflix und Bezahlsender wie Sky haben – oft als deutsche Erstausstrahlung und als Eigenproduktion – eine kaum übersehbare ­Menge hochwertiger TV-Serien und TV-Filme im Angebot. Wir stellen sieben interessante Neuerscheinungen im Februar vor.

Altered Carbon

Im 22. Jahrhundert ist ewiges Leben eine Frage der Größe des Geldbeutels: Wer reich genug ist, speichert sein Bewusstsein auf Chips – und immer wenn ein Körper schlapp macht, lädt man sich selbst einfach in einen neuen. Nachschub-Körper lagern in Frischhaltefolie verpackt in Tiefkühltruhen. Die Netflix-Serie „Altered Carbon“ beruht auf den Cyberpunk-Romanen Richard K. Morgans und empfiehlt sich als ernstzunehmender Konkurrent für den HBO-Science-Fiction „Westworld“.

ab 2. Februar, Netflix

Hit and run

Auch das öffentlich-rechtliche TV kann Streaming. „Hit and run“ ist eine Webserie, die Funk, der Online-Jugendkanal von ZDF und ARD, auf Youtube ausspielt. Erzählt wird von Zoë (Sophia Schober), die Papas Auto zu Schrott gefahren hat. Weil Zoës Eltern gerade im Urlaub sind, hat sie eine Woche lang Zeit, ihre Spuren zu verwischen.

ab 2. Februar, funk

Here and now

Adam Ball war der Mann, der sich die grandiosen Serien „Six Feet under“ und „True Blood“ ausgedacht hat. In „Here and now“ geht es nun nicht um Vampire oder Bestattungsunternehmer, sondern um eine nur scheinbar ganz normale Multikulti-Familie. Tim Robbins spielt den Philosophie-Professor Greg, Holly Hunter seine Frau Audrey, die als Konfliktlösungsberaterin an einer Highschool arbeitet.

ab 12. Februar, Sky (Originalfassung)

Mosaic

Der Regisseur Steven Soderbergh und sein Drehbuchautor Ed Solomon haben „Mosaic“ zunächst als Thriller für eine interaktive App des Senders HBO entwickelt, bei der man sich entscheiden konnte, aus welcher Perspektive die Geschichte um das Verschwinden einer Bestsellerautorin erzählt werden soll. Jetzt gibt es das Ganze auch als klassische Thriller-Serie zu sehen – mit Sharon Stone in der Hauptrolle.

ab 14. Februar, Sky (deutsche Fassung)

Everything sucks!

Noch so eine Serie über ein paar Außenseiter, die versuchen die Highschool einigermaßen unbeschadet zu überstehen und trotzdem ein bisschen Spaß zu haben: Die Hauptfiguren aus „Everything sucks“ haben bestimmt nicht zufällig verblüffende Ähnlichkeit mit den schrulligen Nerds aus „Stranger Things“ – mit dem Unterschied, dass hier nicht die Popkultur der 1980er, sondern der 1990er durch den Kakao gezogen wird.

ab 16. Februar, Netflix

Mute

Ein taubstummer Barkeeper sucht im Großstadtmoloch, den das Berlin des Jahres 2052 darstellt, nach der großen Liebe, die er einst tragisch verloren hat. Der dystopische Thriller von Duncan Jones („Moon“, „Source Code“) wurde in den Babelsberg Studios und an Originalschauplätzen in Berlin gedreht. Hauptrollen spielen Alexander Skarsgård, Paul Rudd und Justin Theroux.

ab 23. Februar, Netflix

Absentia

Nach dem eher unsanften Ende von „Castle“ bekommt Stana Katic eine neue Hauptrolle. In der Thrillerserie „Absentia“ spielt sie eine FBI-Agentin, die von einem Serienkiller entführt und für tot erklärt wird. Sechs Jahre später taucht sie jedoch wieder auf – ohne sich an die Zeit ihrer Entführung erinnern zu können. Und das Morden geht derweil weiter.

ab 2. Februar, Amazon




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