Der Jahreswechsel steht für viele Menschen symbolisch für einen Neuanfang. Am liebsten möchte man frisch, neu und motiviert in das kommende Jahr starten. Wie man Neujahrsvorsätze richtig festlegt und welche Vorsätze man sich für die Arbeit überlegen kann.

Neujahrsvorsätze lassen die Menschen motiviert ins neue Jahr starten. Statistiken zeigen, dass jeder dritte Vorsätze für das neue Jahr fasst. Doch wie schafft man es, seine Neujahrvorsätze auch einzuhalten und welche Ziele kann man sich für den Job setzen?

Was ist ein Neujahrsvorsatz?

Ein Neujahrsvorsatz ist ein Ziel, dass man sich gegen Ende des alten Jahres überlegt und plant im neuen Jahr umzusetzen. Das können ganz neue Ziele sein, das kann die Erfüllung eines bereits bestehenden Ziels sein oder es kann eine langfristige Veränderung sein. Es gibt keine richtigen oder falschen Neujahrsvorsätze, jedoch zeigt sich, dass die Pläne oft schnell wieder verworfen werden, weshalb es sich lohnt, realistische Ziele zu setzen.

Wie halte ich meine Neujahrsvorsätze ein?

Damit man seine Neujahrsvorsätze nicht aus den Augen verliert und aktiv an deren Umsetzung arbeitet, sollte man sich realistische und erreichbare Ziele setzen. Plant man mit unrealistischen Zielen, die nur schwer zu realisieren sind, kommt Frust auf. Um seine Ziele erreichen, bietet es sich an, Zwischenziele einzuplanen. So kann man sich seinem Ziel schrittweise nähern.

Was bringen gute Vorsätze?

Durch das Setzen von Zielen fühlen sich viele Menschen motiviert und erhoffen sich mit Kraft und Stärke ins neue Jahr zu starten. Zur Erinnerung lohnt es sich die Vorsätze zu verschriftlichen und diese über die Dauer des kommenden Jahres hinweg vor Augen zu haben.

Neujahrsvorsätze für das nächste Jahr finden

Möchte man sich Gedanken über Neujahrsvorsätze machen, sollte man sich dafür einen ruhigen Moment nehmen. Als Grundlage für neue Ziele dient das letzte Jahr. Hier bietet es sich an zu reflektieren, wo man steht, was man hat, wie die Dinge im vergangenen Jahr gelaufen sind und was man diesbezüglich empfindet. Dann sollte man sich die Frage stellen „Wo will ich hin?“.

Intrinische und Extrinische Ziele unterscheiden

Wichtig ist es auch zwischen intrinischen und extrinischen Zielen und Bedürfnissen zu unterscheiden. Intrinische Ziele kommen von Innen heraus, das Bedürfnis nach deren Erfüllung wächst in einem selbst. Extrinische Ziele sind Dinge, die wir erfüllen möchten, weil andere uns das Gefühl geben, dass wir sie erfüllen sollten. Diese Ziele möchte man insgeheim vielleicht gar nicht erfüllen. Solche Neujahrvorsätze auf dem Zettel zu haben, kann unter Druck setzen und unglücklich machen.

Neujahrvorsätze im Job festlegen

Wenn es mit dem Chef kriselt oder man das Gefühl hat, im Team nicht richtig angekommen zu sein, ist ein guter Neujahrvorsatz mehr zu netzwerken, geschäftliche Beziehungen zu verbessern und offener zu sein. Gerade für Menschen, die durch die Pandemie und das damit einhergehende Home Office das Gefühl haben Anschluss verloren zu haben, können mit dem Vorsatz, mehr berufliche Verbindungen zu knüpfen, in das neue Jahr starten.

Ein weiterer möglicher Neujahrsvorsatz kann es aber auch sein, den Job zu wechseln, wenn man unglücklich ist. Während der Corona-Pandemie haben besonders viele, vor allem auch junge Menschen, ihren Beruf oder Arbeitgeber gewechselt. Kracht es mit dem Vorgesetzten, fehlt ein Mindestmaß an Anerkennung, herrscht nur noch Frust im Job oder gibt es zu wenig Aufstiegsmöglichkeiten, sollten Arbeitnehmer einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Ein Jobwechsel ist ein realistisches Ziel für eine Zeitspanne von einem Jahr und würde eine große Veränderung mit sich bringen.

Auch eine Beförderung kann ein Vorsatz für das neue Jahr sein. Steht nach vielen Jahren Arbeit eine eventuelle Gehaltserhöhung oder eine neue Position mit mehr Verantwortung im Raum, eignet sich dies auch als Ziel. Hier sollte man sich dann vornehmen, das Thema beim Vorgesetzten anzusprechen und sich dafür einzusetzen, soweit es möglich ist.

Vollzeitbeschäftigte verbringen einen Großteil ihrer Zeit bei der Arbeit. Die eigenen Gewohnheiten innerhalb des Arbeitstages können für das neue Jahr überdacht werden und gegen neue Rituale ausgetauscht werden. So könnte man kurze Pausen für einen Spaziergang an der frischen Luft nutzen. Eventuell können auch telefonische Meetings, für die keine Unterlagen benötigt werden, während eines Spaziergangs geführt werden. Ein weiterer guter Vorsatz für ein gesünderes folgendes Jahr ist „Meal-Prepping“. Bereitet man sich das Essen für die nächste Mittagspause im Voraus zuhause vor, kann man etwas Gesundes mit zur Arbeit nehmen oder kommt zuhause nicht in die Verlegenheit aus Zeitmangel etwas Ungesünderes zu essen.

Den Arbeitsplatz sauber halten. Herrscht Chaos im Kopf, entsteht auch welches in der Umgebung. Ein ordentlicher, sauberer Arbeitsplatz hingegen motiviert und hilft sich besser konzentrieren zu können. Den Arbeitsplatz sollte man unbedingt vor dem Start im neuen Jahr aufräumen. Alte Dokumente, die nicht mehr benötigt werden, können aussortiert werden, Dateien und Ordner können neu sortiert und gepflegt werden und mit einem neuen Notizblock startet es sich frisch ins neue, produktive Jahr.

Damit einher geht auch ein aufgeräumtes Mail-Postfach. Nicht benötigte Mails können in den Papierkorb verschoben werden und schnell lichtet sich die Masse alter Mails.