Silvester in Esslingen Böller und Raketen in der Altstadt tabu

Von hol 

Die Altstadt ist schön – und schützenswert. Deshalb gibt es für die Silvesterböllerei eine klare Ansage der Verwaltung.

So soll es auch nach dem 31. Dezember in Esslingen noch aussehen. Foto: Ines Rudel
So soll es auch nach dem 31. Dezember in Esslingen noch aussehen. Foto: Ines Rudel

Esslingen - Um die Fachwerkhäuser in der Esslinger Innenstadt zu schützen, erlässt die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr ein Feuerwerksverbot an Silvester. Immer wieder sei es in der Vergangenheit in verschiedenen Städten durch Böller und Raketen zu Bränden alter, vorwiegend in Holzbauweise errichteter Gebäude gekommen. Aus diesem Grund habe der Gesetzgeber in Berlin bereits vor rund acht Jahren festgelegt, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände nicht nur in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen, sondern auch in der Nähe von Fachwerkhäusern verboten ist.

In der Altstadt gilt deshalb an Silvester und Neujahr ein vollständiges Abbrennverbot für jegliche Art von Pyrotechnik, heißt es in einer Mitteilung aus dem Esslinger Rathaus. Dieses Verbot umfasst nicht nur die Altstadt mit ihrer Vielzahl mittelalterlicher Fachwerkbauten. Auch auf der Esslinger Burg ist das Zünden von Raketen und Böllern strikt untersagt. Deshalb wird aus Sicherheitsgründen der Zutritt zum Kanonenbuckel, zur Burgstaffel und zum Seilergang an Silvester gesperrt.