Silvester in St. Silvester Diese Radtouren sind zum Jahreswechsel ein Knaller

Von dane 

Wer verbringt Silvester in St. Silvester? Begeisterte Radfahrer. Denn im Kanton Freiburg in der Schweiz sind wahre Höhenflüge möglich. Und das ohne Promille im Blut. Allerdings eignen sich die drei von uns vorgestellten Touren für Biker im Winter nur für top-ausgerüstete Profis. Alle anderen setzen diese auf die Liste der guten Vorsätze.

Eiger und Mönch lassen das Alpenpanorama während der E-Bike-Tour noch mehr genießen. Foto: Shutterstock/Ipsimus 6 Bilder
Eiger und Mönch lassen das Alpenpanorama während der E-Bike-Tour noch mehr genießen. Foto: Shutterstock/Ipsimus

Für passionierte Mountainbiker: Freiburg und Drumrum

Tolle, abwechslungsreiche, lange und körperlich anspruchsvolle Tour. Singletrails entlang der Ärgera und auf dem gesamten Grat von La Berra, die es in sich haben. Aber auch sensationelle Panoramen bieten. Anspruchsvolle Abfahrt nach Corbières, teilweise sehr nass und schwierig, Hier heißt es aufpassen.

Da geht es lang: Der Rundkurs führt über Marly, St. Silvester, Burgerwald, Crau, La Berra, Corbières, La Roche, Treyvaux, Arconciel wieder nach Marly.

Zahlen, Zahlen, Zahlen: Streckenlänge: 50,9 Kilometer; Dauer: knapp sechs Stunden; Aufstieg: 1527 Höhenmeter; Abstieg: 1536  Höhenmeter.

Gut zu wissen: Wer sein Rad liebt, der schiebt - trifft bei dieser Tour auf einigen Abschnitten zu.

Ein schmaler E-Bike-Grat: unterwegs entlang der Sprachgrenze 

Schwere Tour bewacht von Eiger und Mönch: Von der Forsthütte über die Höllbachbrücke geht es ab Parabock rasant abwärts zum Steinbruch Tatüren. Danach leicht aufwärts bis zum Torryboden. Der langgezogene Aufstieg bis zum Punkt 1483, deutsch Flühkäseberg oder französisch Le Cousimbert de Particuliers, erfordert Puste. In den Sommermonaten lässt es sich hier die verbrauchten Kalorien wieder anfuttern. Eiger und Mönch schauen stolz auf die Radler herab und machen das Alpenpanorama noch schöner.

Über die Supiletta entlang des Gebirgskammes der Sprachgrenze, erreichen die E-Biker den Gipfel Käseberg / Le Cousimbert (1632 Meter). Nach Sonnenschwilschwand rollt es sich beschwingt steilbergab auf einem schönen Singletrail bis nach St. Silvester. Über Muelers geht die Fahrt weiter bis zur schönen „Muelers Grotte“. Ab Plasselb über die Falli-Hölli-Straße erreichen die E-Biker den Ausgangspunkt der Tour, das Forsthaus Hölli.

Da geht es lang - in Kürze: Forsthaus Hölli; Höllbach; Steinbruch Tatüren; Torryboden; La Bruggera; Schaferli; Particuliers; Supiletta; Le Cousimbert; St.Silvester; Muelers; Plasselb; Schattenhalb; Forsthaus Hölli.

Zahlen, Zahlen, Zahlen: Schwere Tour; Streckenlänge: 36,8 Kilometer; Dauer: rund vier Stunden; Aufstieg: 1341 Höhenmeter; Abstieg:1332 Höhenmeter.

Rennrad-Rundtour der Extraklasse durch Malerisches und Mystisches

Los geht es ganz oben - auf dem Jaunpass. Nach der ersten Abfahrt auf der gut ausgebauten Passstraße geht es weiter abwärts vom Simmen- ins Stockental. Ab Wattenwil startet der Anstieg zum Gurnigelpass. Die nächste Abfahrt führt auf Asphaltstraßen ins Freibergerland.

Über das Freiburgische wird zurück gestrampelt Richtung Charmey. Der letzte Aufstieg steht an. Siegessicher darf auf den letzten Höhenmetern zurück auf den Jaunpass in die Pedale getreten werden. Schließlich ist die Ziellinie nah und der Weg dorthin gut geteert.

Da geht es lang - in Kürze: Jaunpass; Boltigen; Reutigen; Wattenwil; Riggisberg; Gurnigel Bad; Gurnigelpass; Schwefelbergbad; Sangerenboden; Zollhaus; Plaffeien; Plasselb; Giffers; Montévraz; la Roche; Hauteville; Botterens; Charmey; Jaun; Jaunpass.

Zahlen, Zahlen, Zahlen: Schwere Radfahrerkost; Streckenlänge: 145,2 Kilometer; Dauer: rund sechseinhalb Stunden; Aufstieg: 2244 Höhenmeter; Abstieg: 2244 Höhenmeter.

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