Die Silvesternacht ist in Stuttgart weitgehend friedlich verlaufen. Die Polizei zieht eine positive Bilanz – einschreiten musste sie dennoch das ein oder andere Mal.
Die Polizei hat eine positive Bilanz nach der Silvesternacht in Stuttgart gezogen. „Unser Einsatzkonzept, bestehend aus Präsenz und niederschwelligen Kontrollen ging auf“, sagte Polizeisprecher Timo Brenner. Der Fokus der Beamten lag dabei auf der Einhaltung der Feuerwerksverbotszone innerhalb des sogenannten Cityrings. Eine große Party auf dem Schlossplatz gab es in diesem Jahr nicht, er war zeitweise abgesperrt gewesen.
14 Anzeigen, 33 Personen mit Feuerwerk erwischt
Nachdem am Schlossplatz kurz nach dem Jahreswechsel trotzdem vereinzelt Feuerwerk in feiernde Personengruppen geschossen wurden, schritt die Polizei ein. Die Zündler wurden festgenommen. Zudem widersetzten sich drei Personen der Polizei, auch in diesen Fällen klickten die Handschellen. Insgesamt schrieb die Polizei in der Silvesternacht 14 Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten und Verstößen gegen das Waffengesetz.
Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Stuttgart kontrollierten im Laufe der Nacht eine Vielzahl von Personen rund um den Schlossplatz, wer Feuerwerkskörper, Waffen oder sonstige gefährliche Gegenstände dabei hatte, musste sie abgeben. Böller und Raketen wurden direkt vernichtet.
Insgesamt hatten 33 Personen Knaller in der Verbotszone dabei, sie wurden angezeigt. Wie die Polizei weiter mitteilt, seien drei Messer beschlagnahmt worden, die Besitzer müssen mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung rechnen. „Es ist uns dank unseres Kräfteansatzes gelungen, Verstöße konsequent zu ahnden“, so Timo Brenner. „Es ist aber nicht die Kontrolle allein: Wir danken auch den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln gehalten haben, so dass unsere Einsatzkräfte gar nicht erst einschreiten mussten.“