Silvesternacht in Stuttgart Feuerwerkskörper in Menschenmenge geschossen – mehrere Verletzte

Von bpu 

Nach der Silvesternacht hat die Polizei Stuttgart eine erste Bilanz gezogen. Auf dem Schlossplatz gab es einige Verletzte, im Stadtgebiet kleinere Brände.

Die einen feiern, die anderen arbeiten: Die Polizei Stuttgart hat nach der Silvesternacht eine erste Bilanz gezogen. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart 14 Bilder
Die einen feiern, die anderen arbeiten: Die Polizei Stuttgart hat nach der Silvesternacht eine erste Bilanz gezogen. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Stuttgart - Während die einen feierten, hatten die anderen alle Hände voll zu tun. Mitarbeiter der Polizei, Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks waren in der Silvesternacht in Stuttgart im Dauereinsatz. Am Morgen danach zog die Polizei eine erste Bilanz: Insgesamt habe es keine „schwerwiegenden Vorkommnissen“ gegeben, heißt es.

Auf dem Schlossplatz in Stuttgart waren in den Abendstunden mehrere Tausend Menschen zusammengekommen, um den Jahreswechsel zu feiern. Bundespolizei und Landespolizei waren mit mehreren Hundert Beamten präsent.

Feuerwerkskörper in Menschenmenge geschossen

Dabei fielen den Beamten über ein Dutzend Personen auf, die offenbar gezielt Feuerwerkskörper in die Menge schossen und dadurch mehrere Menschen verletzten. Die tatverdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen. Sie müssen nun mit Anzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung rechnen.

Die Verletzten wurden von Rettungskräften behandelt. Auch mindestens zehn Polizeibeamte seien von pyrotechnischen Gegenständen getroffen und verletzt worden. Drei davon mussten im Krankenhaus behandelt werden, zwei von ihnen erlitten Verletzungen am Auge.

Kleinere Brände durch Feuerwerkskörper

Insgesamt zählte die Polizei im Stadtgebiet rund zwei Dutzend kleinere Brände, die von Feuerwerkskörpern verursacht worden waren. Im Rotweg brannte ein geparktes Auto aus, das offenbar von einer Rakete getroffen worden war. Zwei daneben stehende Fahrzeuge wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Schaden lässt sich laut Polizei noch nicht beziffern.

Im Zuge der Feierlichkeiten sei es immer wieder zu Körperverletzungsdelikten gekommen, die zum Teil in Schlägereien ausarteten. Auch hier mussten die Beamten bis in die frühen Morgenstunden in rund 20 Fällen zu Einsätzen ausrücken.

Wie im vergangenen Jahr hatte das Technische Hilfswerk das polizeiliche Sicherheitskonzept „tatkräftig unterstützt“, heißt es von Seiten der Polizei. So bei der Ausleuchtung von Bereichen der Innenstadt, insbesondere des Schlossplatzes.

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