Das Haus der Donauschwaben (HdD) lädt herzlich zur Eröffnung der Sonderausstellung „Ungehört – die Geschichte der Frauen“, die erstmals in Sindelfingen zu sehen ist, ein.

In Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens eröffnen wir am 12. März 2026, um 17 Uhr die Ausstellung „Ungehört – die Geschichte der Frauen. Flucht, Vertreibung, Integration“ im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen (Goldmühlestraße 30, 71065 Sindelfingen).

 

Im Kontext von Flucht, Vertreibung, Migration und kulturellem Wandel widmet sich die Ausstellung der bislang wenig sichtbaren Geschichte von sechs Zeitzeuginnen aus verschiedenen Regionen des östlichen Europas. Im Fokus stehen ihre sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen sowie ihre entscheidende Rolle bei der Integration jener Familien, die 1945 und in den Jahren danach als Geflüchtete, Vertriebene oder Zwangsausgesiedelte in die westlichen Besatzungszonen Deutschlands kamen.

Die Ausstellung beleuchtet zudem die Biografie der aus der Batschka (heute Serbien) stammenden Donauschwäbin Ria Schneider – Tochter von Annemarie Ackermann, der donauschwäbischen Politikerin und einer der ersten weiblichen Bundestagsabgeordneten der Bundesrepublik Deutschland. Die Lebensgeschichten dieser sechs Frauen machen ihre Erfahrungen von Flucht, Migration und Integration nicht nur für ein breiteres Publikum sichtbar, sondern eröffnen zugleich neue Perspektiven auf aktuelle Debatten über erfolgreiche Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Ausstellung widmet sich der bislang wenig sichtbaren Geschichte der Frauen im Kontext von Flucht, Vertreibung, Migration und kulturellem Wandel.

Die Ausstellung kann bis 31. Mai 2026 im Haus der Donauschwaben besichtigt werden.

Bei uns daheim

Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Initiativen verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr.