Andrea Ikker hat als Schülerin mit der Sinfonietta Waiblingen gespielt und später als Flötistin Karriere gemacht. Nun kehrt sie für zwei Adventskonzerte ins Remstal zurück.

Für ihre zwei Aventskonzerte am 6. und 7. Dezember in der Waiblinger Michaelskirche hat sich die Sinfonietta Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) dieses Mal eine Solistin ins Boot geholt, mit der sie eine langjährige Freundschaft verbindet. Die in Schorndorf aufgewachsene Andrea Ikker stand schon als 13-Jährige mit dem Orchester auf der Bühne und ist danach immer wieder bei Sommer- und Adventskonzerten aufgetreten.

 

Inzwischen ist Andrea Ikker Mitte 50, hat rund 25 Jahre an der Bayerischen Staatsoper als Flötistin gearbeitet und diverse CDs eingespielt, zum Beispiel mit dem Autor Axel Hacke oder dem Musiker Christoph Weil. Zudem übersetzt sie seit vielen Jahren für große deutsche Verlage die Bücher ungarischer Autoren ins Deutsche, darunter zum Beispiel auch die Werke von Péter Nádas.

In Waiblingen stehen beim traditionellen Adventskonzert unter der Leitung von Margret Urbig dieses Mal französische Klangfarben und deutsche Romantik auf dem Programm. Zu hören sind Gabriel Faurés „Masques et Bergamasques“, Schumanns „Rheinische“ Sinfonie aus dem Jahr 1850 sowie das dreisätzige Konzert „La Flûte de Pan“ von Jules Mouquet, das Andrea Ikker interpretiert. Das Werk ist inspiriert von der antiken Mythologie und zeichnet mit impressionistischer Klangsprache Szenen aus dem Leben des Hirtengottes Pan. Ausführliche Informationen über die Komponisten und die Werke sowie über die Solistin enthält das Programmheft, das an der Abendkasse ausliegt.

Die beiden Konzertabende beginnen um 17 Uhr, der Einlass bereits eine halbe Stunde früher. Karten sind im Weltladen Waiblingen, Marktplatz 1, und online unter www.sinfonietta-waiblingen.de erhältlich. Die Tickets kosten im Vorverkauf 17 Euro für Erwachsene, ermäßigte Karten gibt es für acht Euro. An der Abendkasse kosten die Karten drei beziehungsweise zwei Euro mehr.