Singapur Dienstmädchen gibt Arbeitgebern Klowasser zu trinken – Haft

Wollte die Frau sich rächen, indem sie ihren Arbeitgebern Wasser aus der Kloschüssel zu trinken gab? (Symbolbild) Foto: dpa/Ralf Hirschberger
Wollte die Frau sich rächen, indem sie ihren Arbeitgebern Wasser aus der Kloschüssel zu trinken gab? (Symbolbild) Foto: dpa/Ralf Hirschberger

Ein Dienstmädchen in Singapur soll der Familie, für die sie arbeitete, Klowasser zu trinken gegeben und in die Wasserkanne gespuckt haben. Ihr Anwalt sagt, die junge Frau sei von ihren Arbeitgebern zuvor schlecht behandelt worden.

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Singapur - Ein Dienstmädchen hat in Singapur ihren Arbeitgebern Wasser aus der Kloschüssel zu trinken gegeben - und muss nun einen Monat in Haft. Der 32-Jährigen von den Philippinen sei zudem vorgeworfen worden, in die Wasserkanne gespuckt zu haben und teure Kosmetik der Hausherrin mitbenutzt zu haben, berichtete die lokale Zeitung „Today“ unter Berufung auf die Justiz.

Die Taten wurden entdeckt, nachdem die Familie misstrauisch geworden war und Kameras im Haus installiert hatte. Die Frau habe die Taten zugegeben, als ihr daraufhin von der zuständigen Arbeitsagentur gekündigt werden sollte.

Angeklagte sei von Dienstgebern schlecht behandelt worden

Die Anwälte der Angeklagten sagten vor Gericht, ihre Mandantin sei von ihren Dienstgebern schlecht behandelt worden. So habe das Ehepaar ihr das Handy abgenommen und sie mangelhaft ernährt. Außerdem sei das Paar ihr zwei Monatsgehälter schuldig gewesen. „Wenn Sie irgendwelche Beschwerden haben, gibt es legitime Kanäle, an die Sie sich wenden können, aber es ist nicht richtig, das zu tun, wie Sie getan haben“, sagte der zuständige Richter Ng Peng Hong.




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