Singen am Stuttgarter Regierungssitz Laute Töne im Park der Villa Reitzenstein

Von Franziska Niess 

Am Samstag öffnete die Villa Reitzenstein ihre Pforten: Die Besucher sangen gemeinsam im Park und lauschten der A-Cappella-Band Die Füenf.

Alte und junge Besucher singen gemeinsam im Park der Villa Reitzenstein in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Julia Schramm
Alte und junge Besucher singen gemeinsam im Park der Villa Reitzenstein in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Julia Schramm

Stuttgart - Das berühmte Lied der Biene Maja tönt am Samstagnachmittag durch den Park der Villa Reitzenstein, dem Sitz der Landesregierung. Doch keiner wundert sich, denn es singen fast alle mit. Der Grund: Die Kulturbühne Rosenau gastierte mit dem Programm „Das singende Amt“ in der Parkanlage und forderte die Besucher zum gemeinsamen Singen auf. Zweimal an diesem Nachmittag stimmten die Besucher unter Chorleiter Patrick Bopp bekannte Popsongs und Schlager an, darunter „Hey Jude“ von den Beatles oder „Rote Lippen soll man küssen“ – und eben das Biene-Maja-Lied.

Rund 900 Besucher zog es zu der Veranstaltung

Der Titel „Das singende Amt“ ist an die Veranstaltungsreihe der Rosenau „Das singende Gasthaus“ angelehnt. Bopp, Mitglied der A-Cappella-Band die Füenf, begleitet den offenen Chor einmal im Monat am Klavier. Mit den Füenf trat Bopp am Samstag ebenfalls auf und begeisterte mit seinen Bandkollegen die nach Angaben des Veranstalters rund 900 Besucher. Denn die durften nicht nur selbst ran, sondern lauschten auch dem Handglockenchor Glox aus Schönaich. An verschiedenen Stellen im Park gaben der Frauenchor Frische Quelle sowie die A-Cappella-Ensembles Die Unerhörten Tonartisten und Tohuwabohu Fatale ihre Hits zum Besten.

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr fand ein solches Event statt. Der Fokus lag laut dem stellvertretenden Regierungssprecher Arne Braun dabei immer auf dem Aspekt des Mitmachens. Im Juni bat Eric Gauthier zum gemeinsamen Tanz, im Juli diskutierte Ministerpräsident Kretschmann mit Vertretern von Fridays for Future.

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