Smart Home Technik 9 Tipps, um klug Energie zu sparen

„Macht das Licht aus, Kinder“, hieß es früher. Heute weiß der Nachwuchs ganz genau, dass Energiesparen das Klima schützt. Gezielt eingesetzt erleichtert smarte Haustechnik dieses Vorhaben ungemein.

Wir zeigen Ideen auf, wie smarte Technik den Energieverbrauch im Alltag reduzieren kann.  Foto: SYS.TEC 7 Bilder
Wir zeigen Ideen auf, wie smarte Technik den Energieverbrauch im Alltag reduzieren kann. Foto: SYS.TEC
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Stuttgart - Den Energieverbrauch minimieren, ohne auf Komfort zu verzichten? Mit intelligenter Gebäudetechnik geht das, denn ihre Automatismen steuern die vielen kleinen Dinge, die täglich ablaufen und sich auf der Nebenkostenrechnung summieren: Licht aus, Fenster zu, Heizung drosseln sobald der Raum nicht mehr genutzt wird. Richtig eingesetzt ist smarte Technik kein Luxus, sondern ein idealer Weg, um Ressourcen einzusparen. Das trägt zum Klimaschutz bei und senkt die Lebenshaltungskosten.

Neun Ideen, wie smarte Technik den Energieverbrauch im Alltag reduzieren kann, plus passende Produkttipps:

1. Alltägliches Automatisieren

Eine Konstante in jedem Haushalt ist das tägliche Kommen und Gehen. Ausgerüstet mit einem smarten Hilfsmittel kann das Haus aus dem Alltag seiner Bewohnerinnen und Bewohner lernen. Sind Montag bis Freitag nach 8 Uhr morgens alle aus dem Haus, kann es zum Beispiel automatisch von Aktiv- auf Passivbetrieb schalten. Alternativ tippen Sie beim Verlassen des Hauses den „Alles aus“ Knopf, der alle nicht notwendigen Verbraucher herunterfährt.

Doch auch bei Anwesenheit gibt es Einsparmöglichkeiten ohne Komfortverlust: Ein intelligenter Präsenzmelder im Innenraum wie der „Mini Komfort“ von Gira registriert selbst kleinste Bewegungen. Ist der Raum verlassen, passt er Licht, Heizung oder Lüftung energiesparend an.

2. Den Energieverbrauch durchleuchten

Welches Gerät verbraucht wann wie viel Energie? Wo liegen Einsparpotenziale? Eine Energiemanager-Software (Produktbeispiel siehe Tipp Nr. 3) kann alle Verbräuche darstellen. So gewinnen Bewohner den Durchblick und entlarven eventuelle Stromfresser. Die Software sorgt nicht nur für Transparenz, sie erleichtert auch das Reagieren: Mit wenigen Klicks lassen sich Sparziele festlegen und deren Einhaltung im Zeitverlauf kontrollieren. Im Smart Home Showroom von SYS.TEC gibt es zudem die Möglichkeit, die im Artikel erwähnten Produkttipps direkt auszuprobieren.

3. Den Energieverbrauch steuern

Eigenen Strom zu erzeugen ist „in“. Doch wer heute eine Photovoltaikanlage installiert merkt gleich: Energie einspeisen lohnt sich kaum noch – selber nutzen dagegen schon. Ein sogenannter SmartMeter übernimmt das Energie-Management und hilft dabei, Strom möglichst effizient zu verbrauchen.

Er beantwortet Fragen wie: Wann steht Energie zur Verfügung? Ist jetzt eine gute Zeit, um mein Auto zu laden? Dazu überwacht der SmartMeter mit EibPC² von Enertex nicht nur die aktuelle Leistung der PV-Anlage. Er nutzt zusätzlich Wettervorhersage-Daten aus dem Internet und kann so automatisch entscheiden, wann und auf welcher Stufe das Elektroauto geladen werden soll. Ist zusätzlich ein Batteriespeicher vorhanden, kann das Gerät die vorbereitete Waschmaschine selbstständig starten, wenn genügend gespeicherte Energie zur Verfügung steht. Basis für das intelligente Zusammenspiel aller Geräte und den nahtlosen Austausch der Informationen im Haus ist ein KNX-Bussystem.

4. Räume individuell heizen

Dämmung ist wichtig, doch wer will schon in einer Thermoskanne leben? Die meisten Menschen legen Wert auf ein kühles Schlafzimmer, einen angenehm temperierten Wohnbereich und ein – zumindest an kühlen Wintermorgen – mollig warmes Bad. Eine Einzelraumregelung für die Heizung macht es möglich. Technisch notwendig ist dafür ein Heizungsaktor, wie er zum Beispiel von MDT in Deutschland produziert wird. Eine Einzelraumregelung bringt vor allem im Bestandsbau großes Einsparpotenzial, da ältere Gebäude meist nicht so dicht gedämmt sind wie KfW-Standardhäuser. Der positive Nebeneffekt für Klima und Geldbeutel: Jedes Grad weniger im Raum spart spürbar Energie.

5. Mit der Jahreszeit gehen

Die Natur lässt sich im Lauf der Jahreszeiten zum Energiesparen einspannen: Im Sommer halten geschlossene Jalousien und Rollläden die Räume kühl und ersetzen die Klimaanlage. An kühlen Tagen und im Winter fährt die Beschattung bei Sonnenschein hoch, so dass die Sonne durch die Fenster wärmt und die Heizkosten reduziert. Das funktioniert am besten mit einer automatisierten Beschattung, gekoppelt an Fenstersensoren und eine smarte Wetterstation wie die Suntracer KNX sl von Elsner. Ein weiterer Vorteil der automatisierten Beschattung: Die Bewohnerinnen und Bewohner brauchen Ihre Rollläden oder Jalousien abends und morgens oder bei Sturm nicht mehr selbst öffnen und schließen.

6. Vorhandene Ressourcen wie das Smartphone nutzen

Wer zuhause keine Automatismen einbauen will, kann die Haustechnik auch aus der Ferne steuern. Zum Beispiel um vergessene Verbraucher aus der Ferne abzuschalten, die Heizung herunterzuregeln oder die Waschmaschine zu starten. Dafür braucht es kein zusätzliches Gerät: Das Smartphone ist eine Ressource, die fast jeder Mensch in der Tasche hat. Wichtig ist es daher nur, beim Kauf neuer Geräte darauf zu achten, dass diese smart sind. So lässt sich das gesamte Haus über eine Oberfläche fernsteuern.

7. Die Haustechnik vernetzen

Licht ein- oder ausschalten, Anwesenheit simulieren, Wohlfühltemperatur einstellen – ob im Gebäude oder aus der Ferne: Ein Bussystem bietet große Freiheit. Und es ermöglicht Energie zu sparen, ohne auf liebgewonnenen Komfort zu verzichten. Bei Neubau oder Sanierung lohnt es sich daher, ein Bussystem einzuplanen und es konsequent zu nutzen (oder das Gebäude wenigstens Smart Home Ready auszustatten). Denn so ein Bussystem verbindet einzelne Gewerke – wie beispielsweise Heizung und Fenstersensoren – und schafft dadurch Mehrwert. Zum Beispiel indem es die Heizung drosselt, wenn ein Fenster offen steht. Mit dem platzsparenden X1 Server bietet Gira eine wirtschaftliche und schnell montierte Möglichkeit für ein KNX-Bussystem. Für Nutzerinnen und Bewohner bringt er Komfort und Sicherheit – vor allem aber die beste Ausgangsbasis, um Heizmittel und Strom zu sparen.

8. Fördermittel sichern

Smart Home Technik, oder Wärmepumpe: Der Staat fördert energiesparende Technik mit Blick auf den Klimaschutz. Egal ob Neubau oder Sanierung, es gibt für so gut wie jede Maßnahme ein passendes Förderprogramm mit stattlichen Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Ausführliche Informationen und Kontaktadressen liefert der Artikel „So bezuschusst der Staat das Smart Home“ hier im Blog.

9. Einen erfahrenen Partner wählen

Damit Sie über viele Jahre hinweg glücklich mit der installierten Technik sind, sollte diese genau zu Ihnen passen. Systemintegrator SYS.TEC in Holzgerlingen bei Stuttgart betreut seit rund 20 Jahren Kunden mit smarter Haustechnik. Daher am besten erst einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren, dann die passende Förderung beantragen und den eigenen Energiesparplan umsetzen. In den Showrooms von SYS.TEC können Sie auch die oben erwähnten Produktbeispiele und viele weitere Smart Home Geräte testen.

 

Showroom Stuttgart: Bauen Sie für gestern oder für morgen?

In den Showrooms von Systemintegrator SYS.TEC erleben Sie, welche Unterschiede moderne Gebäudeautomation macht. Legen Sie beim Bau oder Umbau die Grundlagen für smarte Technik – es ist einfacher als Sie denken: Jetzt kostenlose Beratung vereinbaren