Socken statt Sneaker Wie die SSB die BVG auf die Schippe nehmen

Von noa 

Vor wenigen Tagen haben die Berliner Verkehrsbetriebe mit einem Marketing-Coup für Aufsehen im Netz gesorgt. Die Kollegen von den Stuttgarter Straßenbahnen haben nun mit einem Augenzwinkern darauf reagiert.

Alles nur ein Gag: auf Facebook kündigen die SSB an, Socken herausbringen zu wollen. Foto: SSB / Screenshot: STZN
Alles nur ein Gag: auf Facebook kündigen die SSB an, Socken herausbringen zu wollen. Foto: SSB / Screenshot: STZN

Stuttgart - Was die Kollegen aus Berlin können, können wir im Schwabenland schon lange, haben sich offenbar die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) gedacht – und haben mit einem Augenzwinkern auf einen Marketing-Coup der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) reagiert, der diese Woche im Netz für Aufsehen gesorgt hatte.

Die BVG hatten vor wenigen Tagen bei Facebook angekündigt, anlässlich ihres 90. Geburtstags ein Schuhmodell in Zusammenarbeit mit dem Sportartikelhersteller Adidas herausbringen zu wollen. Der Clou: Die Sneaker in der Optik der Berliner U-Bahn-Sitze dienen auch als Jahresticket. Das Netz feierte die Aktion. Knapp 20.000 Reaktionen gab es auf den entsprechenden Post.

Die SSB AG ist nun auf den Zug aufgesprungen – und nutzt den PR-Gag der Kollegen aus Berlin geschickt für ihre eigenen Marketing-Zwecke. Auf seiner Facebook-Seite hat das Stuttgarter Unternehmen Fotos von Socken im Look des blau-gelben Polsterstoffs der Stadtbahnen veröffentlicht. Angelehnt an den Facebook-Beitrag der BVG heißt es dort: „Ja, das sind Socken im SSB-Design. Nein, die haben kein integriertes Jahresticket. Nein, nicht mal die dürft ihr auf den Sitz gegenüber legen. Nein, Sneaker haben wir wirklich nicht.“

Die SSB AG klärt aber auch zugleich auf: Bei den Socken handelt es sich lediglich um einen Witz – ganz im Gegensatz zu den BVG-Sportschuhen. Sie wird es von Mitte Januar an in limitierter Auflage (500 Exemplare à 180 Euro) in zwei ausgewählten Berliner Schuhgeschäften zu kaufen geben.