„Soko Stuttgart“ lädt 45 Komparsen aus Dreharbeiten im Perkins Park trotz Corona-Gefahren

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In der Corona-Krise sollen alle daheim bleiben und Treffen mit anderen meiden. Trotzdem hat die Bavaria Fiction im Perkins Park für die Serie „Soko Stuttgart“ mit knapp 50 Personen und Christine Urspruch in einer Gastrolle gedreht.

Ein Schild vor dem Perkins Park weist auf die Filmaufnahmen hin. Foto: ks
Ein Schild vor dem Perkins Park weist auf die Filmaufnahmen hin. Foto: ks

Stuttgart - Im Perkins Park hat sich’s ausgetanzt. Wie alle Clubs und Discos ruht das Partyleben auf dem Killesberg. Am Dienstag sind dennoch Busse und Lastwagen vorgefahren. Das Fernsehteam der „Soko Stuttgart“ rückte trotz der großen Corona-Gefahren nicht von seinem Plan ab, in einer der ältesten Discos von Stuttgart zu drehen. Überall sollen die Menschen etwa zwei Meter Abstand halten – bei einem Dreh ist dies kaum möglich. Vorsorglich hatte die Bavaria Fiction 45 Komparsen ausgeladen und auf die geplanten Tanzszenen verzichtet.

„Als Arbeitsstätte ist der Perkins Park für die Dreharbeiten von den Behörden genehmigt worden“, sagt Isabelle Fedy, Pressesprecherin der Bavaria Fiction, auf unsere Anfrage, „beim Dreh waren weniger als 50 Personen anwesend, deswegen und dank der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen konnte unsere Arbeit stattfinden.“ Unter den knapp 50 Personen war TV-Star Christine Urspruch, die in dieser Folge in einer Gastrolle mitspielt. Etliche Darsteller sind aus Städten wie Köln angereist, mussten sich also den Gefahren etwa in der Bahn aussetzen.

„Hygienemaßnahmen werden strikt eingehalten“

„Die Gesundheit unseres gesamten Teams hat die oberste Priorität“,erklärt Isabelle Fedy, „wir richten uns nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben bei unseren Dreharbeiten entsprechende Vorkehrungen getroffen.“ Wie in allen Bereichen würden auch für die Produktion der „Soko Stuttgart“ Vorschriften gelten, die Kontakte auf das Nötigste zu beschränkten. Hygienemaßnahmen würden strikt eingehalten. „Auch hier wird, wo es möglich ist, die Arbeit ins Home Office verlegt, Meetings und Konferenzen werden per Skype durchgeführt“, fährt die Pressesprecherin fort, „Dienstreisen sind bis auf wenige Ausnahmen komplett abgesagt.“

Ebenfalls habe man jegliche Verdachtsfälle und Rückkehrer aus Risikogebieten vom Set und vom Team ferngehalten. „Bisher haben wir keine Corona-Fälle bei der , Soko Stuttgart’“, versichert Isabelle Fedy, „wir stehen im engen Austausch mit den Behörden und entscheiden tagesaktuell, ob Dreharbeiten stattfinden können oder unterbrochen werden müssen.“ Am heutigen Mittwoch kann der geplante Dreh nicht fortgesetzt werden, was nicht an den Behörden liegt. Ein wichtiger Mitarbeiter am Set hat sich krank gemeldet.




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