Soko Stuttgart Tod eines Fußballspielers

Wilson Gonzalez Ochsenknecht (rechts) und Hansi Müller am Soko-Set. Foto: dpa
Wilson Gonzalez Ochsenknecht (rechts) und Hansi Müller am Soko-Set. Foto: dpa

Der Altinternationale Hansi Müller und der junge Wilson Gonzalez Ochsenknecht spielen bei „Soko Stuttgart“ mit.    

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Stuttgart - Wenn der Fußballlegende Hansi Müller das Auto gestohlen oder ein Fußballprofi in der Landeshauptstadt ermordet wird, dann sind die Beamten der „Soko Stuttgart“ gefragt – zumindest in der gleichnamigen ZDF-Krimiserie. Für die Folge „Kennedys Tod“, die derzeit im Rahmen der dritten Staffel der Erfolgsserie am Filmset im Stuttgarter Römerkastell entsteht, konnten die Soko-Macher gleich zwei prominente Gastdarsteller gewinnen: den Exfußballer Hansi Müller und den Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht.

Schauspielpremiere für Müller

Hansi Müller, der in „Kennedys Tod“ sich selbst spielt, meldet in der Episode seinen Oldtimer als gestohlen und bittet die Soko, sich des Falles anzunehmen. Gleichzeitig wird der Fußballprofi Kennedy Ansah, der in der Oberliga des Vereins Viktoria Ditzingen 04 spielt, tot im Graben einer Landstraße aufgefunden. Zu den Tatverdächtigen zählt unter anderem der Nachwuchsfußballer Tobias Wölfle, gespielt von Wilson Gonzalez Ochsenknecht. So beginnt für die Soko-Ermittler eine aufreibende Spurensuche quer durch die Landeshauptstadt. Für Hansi Müller ist die Rolle in „Kennedys Tod“ eine absolute Premiere. Denn als Schauspieler stand der 53-Jährige vorher noch nie vor der Kamera. Zwar, so Müller, habe er bei den Dreharbeiten nicht den Anspruch gehabt, „auf Augenhöhe“ mit seinen Profi-Schauspielkollegen zu sein. Eine Herausforderung sei die Rolle aber trotzdem gewesen. „Ich habe gerade einmal in drei Szenen mitgespielt und hatte nur wenige Sätze Text zu lernen“, erzählt Müller. „Trotzdem hat es einen ganzen Tag gedauert, bis wir die Szenen endlich im Kasten hatten.“

Sendetermin steht noch nicht fest

Mit solchen Schwierigkeiten hatte der 20-jährige Wilson Gonzalez Ochsenknecht bei den Dreharbeiten hingegen nicht zu kämpfen. Kein Wunder. Schließlich stand der Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht schon als Zehnjähriger vor der Kamera und konnte seither jede Menge Schauspielerfahrungen sammeln. Für „Kennedys Tod“ musste er vielmehr lernen, was Hansi Müller in Perfektion beherrscht: das Fußballspielen. „Durch meine Rolle in ,Die wilden Kerle‘ hatte ich schon fußballerische Grundkenntnisse, musste aber trotzdem noch trainieren“, so Ochsenknecht. „Da hat sich der Muskelkater schon manchmal bemerkbar gemacht.“

Der Sendetermin der Folge „Kennedys Tod“ steht zwar noch nicht fest. Seinen Muskelkater wird Ochsenknecht bis dahin aber sicherlich auskuriert haben.

 




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