Solitude Revival 2017 Unfall endet glimpflich

Kurz nach dem Unfall: Der Rennwagen wird beiseite geräumt. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur Stuttgart
Kurz nach dem Unfall: Der Rennwagen wird beiseite geräumt. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur Stuttgart

Noch mal Glück gehabt: Anders als noch vor zwei Jahren geht ein Unfall beim Solitude Revival bei Leonberg noch gut aus.

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Stuttgart - Bei der fünften Auflage des Solitude Revivals vor über 10 000 Zuschauern hat es wieder einen Unfall gegeben – diesmal ging es weitaus glimpflicher aus. So glimpflich, dass die Polizei nicht ausrücken musste: „Das Ganze fand im nicht öffentlichen Verkehrsraum statt“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag, „der Unfall wurde daher ohne Polizei abgewickelt.“

Am Samstag gegen 12.30 Uhr ging in der Polizeizentrale in Ludwigsburg ein Anruf des Veranstalters ein. Ein Fahrer habe die Kontrolle verloren und sei von der Strecke abgekommen. Alles halb so schlimm: Das historische Rennauto prallte gegen einen Heuballen, der Fahrer kam unverletzt davon. Jedoch dürfte der Schaden immens sein: Die Vorderachse des britischen Elva-Rennwagens war durch den Aufprall demoliert.

2015 gab es auf freier Strecke fünf Verletzte

Seit einem schweren Unfall vor zwei Jahren sind die Macher des Solitude Revivals besonders sensibilisiert. Im Juli 2015 war der 66-jährige Fahrer eines Ronart-Jaguar vom Typ W 152 im Krankenhaus gelandet. Der Mann war mit seinem Rennwagen auf der L 1189 zwischen dem Dreispitz und dem Katzenbacher Hof in Richtung Büsnau von der Straße abgekommen, hatte sich mit seinem 45-jährigen Beifahrer überschlagen. Drei Streckenposten kamen leicht verletzt davon. Der Unfall hatte die Frage nach den Tempolimitsaufgeworfen – die lagen für die über 300 historischen Fahrzeuge erheblich über denen des normalen Verkehrsalltags.




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