Sommerprogramm des Stuttgarter OB Nopper auf Erkundungstour in den Bezirken

Der OB auf Tour. Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Der OB auf Tour. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Der Rathauschef ist zu einer Sommertour durch die Landeshauptstadt gestartet. Den Anfang machte er in Bad Cannstatt.

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Stuttgart - Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) will diesen Sommer alle 23 Stuttgarter Stadtbezirke besuchen, um sich nach eigenen Worten ein Bild der Verhältnisse vor Ort zu machen. Der Startschuss für die Tour, die bis zum 10. September dauert, fiel am Dienstag in Bad Cannstatt. Nach einem Gespräch mit Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler besuchte Nopper zum Beispiel die Schwabenbräupassage an der Bahnhofstraße und das leer stehende Kaufhof-Gebäude an der Marktstraße. „Das sind beides Themen, bei denen es brennt“, sagte Löffler zu der Auswahl der Standorte.

Dass es hier „brennt“, wird vor allem vor dem leer stehenden Warenhaus deutlich. Einige Bürger und zwei Bezirksbeiräte überreichten Nopper einen Ordner mit Unterschriften, die sie in den vergangenen Wochen gegen den geplanten Abriss des Gebäudes gesammelt haben. Sorgen bereitet ihnen vor allem die entstehende große Baugrube. Auch aus ökologischer Sicht halten sie einen Abriss der lang haltbaren Stahlkonstruktion nicht für sinnvoll.

„Das gedruckte Buch ist nicht tot“

Die letzte Station führte Frank Nopper in die Stadtbücherei an der Überkinger Straße. „Wir wollen auch ein fertiges Projekt vorführen“, sagte Bezirksvorsteher Löffler. Stolz präsentierte Katinka Emminger, Direktorin der Stadtbibliothek Stuttgart, die Cannstatter Bücherei mit Lesecafé und einem abgetrennten Bereich für Schülerinnen und Schüler. Nopper erkundigte sich nach der Altersstruktur der Besucher und wollte von der Bibliothekarin zudem wissen, ob das gedruckte Buch ihrer Ansicht nach „tot“ sei. Die Antwort von Katinka Emminger war ein klares „Nein“.

Mit vielen Eindrücken im Gepäck machte sich Nopper schließlich auf den Weg nach Stuttgart-Münster zur nächsten Begehung. „Ich habe einen guten Überblick über die Situation bekommen, gesehen was die Menschen bewegt und wo es brennt“, lautete sein Fazit zum ersten Teil seiner Stadtteiltour.




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