Spaniens Felipe und Letizia in den USA Ganz weit weg vom Ärger zu Hause

Von dpa/AFP/the 

Spaniens Königspaar Felipe und Letizia sind auf Besuch in den USA. Am Dienstag werden sie von US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania empfangen. In ihrer Heimat gibt es einmal mehr Negativschlagzeilen durch Felipes Schwager Iñaki Urdangarín.

König Felipe und Königin Letizia von Spanien im texanischen San Antonio. Foto: AFP 7 Bilder
König Felipe und Königin Letizia von Spanien im texanischen San Antonio. Foto: AFP

New Orleans - Karneval und Original-Jazz aus dem Süden ließen manchen Ärger in der Heimat vergessen: Spaniens König Felipe VI. und seine Frau Letizia bekamen zum Abschluss ihres Besuchs in Louisiana die volle Dröhnung New Orleans verpasst. Das Königspaar lauschte am Samstag in New Orleans Jazz der Original Liberty Brass Band und verfolgte Auftritte von Karnevalsgruppen zum 300. Geburtstag der Stadt.

Louisiana war von 1763 bis 1802 spanische Kolonie. Sie ließen sich das spanische Erbe von New Orleans zeigen, unter anderem die Kathedrale St. Louis und den spanischen Gouverneurssitz Cabildo, der inzwischen ein Museum ist.

Anschließend reisten die Gäste weiter nach San Antonio in Texas, das in diesem Jahr ebenfalls 300 Jahre alt wird.

Trumps empfangen Letizia und Felipe im Weißen Haus

Nun geht es für das Königspaar nach Washington, wo es am Dienstag im Weißen Haus von Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania empfangen wird. Die First Lady hatte für eine Kontroverse gesorgt, weil sie sich in der Diskussion um Familientrennung bei illegalen Migranten gegen die Politik ihres Mannes gestellt hatte.

Im heimischen Spanien hat die königliche Familie einmal mehr Ungemach durch Felipes Schwager: Iñaki Urdangarín musste am Montag seine Gefängnisstrafe wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder antreten. Der Ehemann von Infantin Cristina zog in das Gefängnis von Brieva nördlich von Madrid ein, wie ein Strafvollzugssprecher sagte. Der Oberste Gerichtshof hatte am vergangenen Dienstag Iñaki Urdangaríns Berufung zurückgewiesen und ihn zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.




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