An diesem Samstag, 16. Mai, gibt es exklusive Einblicke in das historische Gemäuer, das mitten in Leonberg steht – aber wie ein abgelegenes Hofgut wirkt.
Wer weiß schon, dass die Lahrensmühle vor 500 Jahren „ Laarins Mülin“ hieß. Es gibt viel spannende Erkenntnisse rund um die Mühle, die geografisch mitten in Leonberg liegt, aber von außen eher den Eindruck eines abgelegenen Hofguts macht.
Eine Gelegenheit, hinter die Kulissen der Lahrensmühle zu blicken, gibt es an diesem Samstag, 16. Mai, um 16 Uhr. Kurz bevor das Kulturdenkmal anlässlich der seit vielen Jahren zu Pfingsten stattfindenden Veranstaltungsreihe „Kulturpfingsten“ wieder die historischen Tore öffnet, erhalten die Gäste am Samstag vorab exklusive Einblicke in das historische Gebäude.
Die Mühle ist seit 1908 im Besitz der Familie Lautenschlager
Die Stadtführerin Gudrun Sach, vielen als Stadträtin der Grünen bekannt, wird Geschichte und Geschichten rund um Mühle und Mühlrad erzählen. Und der Zimmermeister Jürgen Ziegler aus Eltingen wird erklären, wie er das alte Mühlrad wieder hergestellt und zum Laufen gebracht hat. Thomas Lautenschlager wird ebenfalls mit dabei sein, dessen Familie die Mühle seit 1908 besitzt, und dem die Erhaltung des Kulturdenkmals seit vielen Jahren am Herzen liegt.
Bei einem gemütlichen Abschluss mit Getränken und kleinem Imbiss gibt es noch reichlich Gelegenheit für weitere Anekdoten und Erinnerungen – oder um Fragen zu stellen. Treffpunkt ist am Samstag, 16. Mai, um 16 Uhr an der Lahrensmühle 1, in direkter Nachbarschaft zum städtischen Baubetriebshof. Die Führung dauert zweieinhalb Stunden, sie kostet 25 Euro inklusive Imbiss und Getränke. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Restkarten können unter Telefon 07152 / 990-1408 reserviert werden.