Spendenaktion Hilfe für den Nachbarn Das Opfer einer Sekte leidet unter Panikattacken

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Bei der Spendenaktion „Hilfe für den Nachbarn“ wird um die finanzielle Unterstützung einer Frau gebeten, die schwer an den Folgen ritueller Gewalt leidet.

In öffentlichen Verkehrsmitteln bekommt Frau T. Panik. Foto: dpa
In öffentlichen Verkehrsmitteln bekommt Frau T. Panik. Foto: dpa

Stuttgart - 31 In der Region hat sich Frau T. in den vergangenen Jahren ein neues Leben aufgebaut. Hierher floh sie aus der Hölle, denn die Frau Anfang vierzig war Opfer ritueller Gewalt. Darunter wird sexueller, physischer und emotionaler Missbrauch verstanden, der planmäßig und zielgerichtet im Rahmen von Zeremonien ausgeübt wird. Die dabei eingesetzten Symbole, Tätigkeiten oder Rituale vermitteln den Anschein von Religiosität, Magie oder übernatürlichen Bedeutungen. Rituelle Gewalt wird meist über einen längeren Zeitraum ausgeübt. Frau T. konnte dem Täterkreis in einer Sekte entkommen, die Folgen der Misshandlungen wird sie nie wieder los. Sie ist in psychotherapeutischer Behandlung. Die leidenschaftliche Musikerin und Künstlerin hat früher als Musiklehrerin gearbeitet, heute kann sie dies nicht mehr.

Bus und Bahn sind unterträglich für Frau T.

Nach einem psychischen Zusammenbruch lebte sie von Krankengeld, jetzt bezieht sie eine kleine Rente und erhält aufstockende Leistungen. Aufgrund ihrer Lebensgeschichte kann sie keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Sie bekommt Panikattacken, wenn sie sich mit anderen Menschen in einem engen Raum aufhalten muss. Frau T. ist deshalb auf ihr kleines Auto angewiesen, um mobil zu sein und ihre Therapietermine wahrnehmen zu können. Nun ist der TÜV fällig und die Kosten in Höhe von 1900 Euro kann sie mit ihren finanziellen Mitteln nicht bezahlen.

Fall 32: Der Senior muss die Wäsche in der Badewanne waschen

Das eigene Geschäft warf kaum einen Gewinn ab und das bereitete Herrn L. so großen Stress, dass er schließlich einen Herzinfarkt erlitt. Weitere körperliche Gebrechen kamen hinzu und der Kaufmann geriet immer weiter in die roten Zahlen. Mit jetzt siebzig Jahren lebt er von einer Minirente und Sozialleistungen. Die Wäsche wäscht er seit Monaten in der Badewanne, weil seine Waschmaschine kaputt ist. Hin und wieder wusch er in einen Waschsalon, aber der Transport der Wäsche ist für den älteren Herrn beschwerlich.

Das Spendenkonto:
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