Spendenaktion „Hilfe für den Nachbarn“ Der kleine Junge muss einiges verkraften

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Bei der Spendenaktion „Hilfe für den Nachbarn“ geht es heute um einen kleinen Jungen, der mit seiner Mutter in Frauenhäusern wohnte und jetzt zum ersten Mal toben und spielen darf – im Minikindergarten.

Im Minikindergarten macht das Kleinkind ganz neue Erfahrungen. Foto: dpa
Im Minikindergarten macht das Kleinkind ganz neue Erfahrungen. Foto: dpa

Stuttgart - Der kleine Junge ist ein „Minihüpfer“. Seit drei Monaten besucht der Zweijährige den gleichnamigen Kindergarten in einem Familienzentrum. „Er hat sich seither so gut entwickelt“, freut sich seine Mutter, Frau L. „Er ist ein aufgewecktes Kind und hat motorisch viel dazu gelernt, seitdem er Kontakt mit anderen Kindern hat“.

Im Kindergarten blüht der Junge auf

Das Kleinkind muss einiges verkraften, denn Frau L. ist mit ihm zusammen vor knapp einem Jahr bei ihrem Mann ausgezogen und war dann in zwei Frauenhäusern in verschiedenen Städten, bis sie schließlich bei ihrer Schwester unterkam. Inzwischen hat sie eine kleine Wohnung und lebt mit ihrem Sohn in einem Zimmer. Zuvor wohnte die junge Familie mit der ganzen Sippe des Ehemannes unter einem Dach. Schwiegermutter und Schwägerin überwachten Frau L. auf Schritt und Tritt. „Sie haben mein Handy kontrolliert und mir verboten, mit dem Kleinen auf den Spielplatz zu gehen“, berichtet sie. Der Junge konnte sich nicht altersgemäß entwickeln, weil er nicht draußen spielen sollte, aus Angst, er könne sich verletzen oder erkälten. „Mein Mann wollte ihn rundum beschützen. Jetzt kann er alleine wieder aufstehen, wenn er hingefallen ist.“

Er ist auf der Warteliste für einen regulären Kindergartenplatz. Bis dahin soll er weiter zweimal in der Woche für ein paar Stunden zu den „Minihüpfern“. Frau L. lebt derzeit von Sozialleistungen und kann das Geld dafür nicht komplett aufbringen.

Die junge Frau ist vom Pech verfolgt

Frau S. ist Mitte zwanzig und scheint vom Pech verfolgt zu sein. Im Frühjahr wurde ihre Kellerwohnung überschwemmt, kurz darauf gab es einen Heizungsbrand. Ihr Mobiliar ist jetzt von Schimmel befallen. Einige Möbelstücke hat ihr alkoholsüchtiger Freund zertrümmert. Mittlerweile hat sie sich von ihm getrennt. Frau S. kann sich nur über die Gebärdensprache verständigen. Sie wuchs in prekären Familienverhältnissen auf und war häufig Opfer von Gewalt. Nun benötigt sie mehrere Möbelstücke, einen Wäschetrockner und ein Fahrrad. Sie lebt von Arbeitslosengeld II und sucht einen Ausbildungsplatz.

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Hilfe für den Nachbarn

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