Spendenaktion Hilfe für den Nachbarn Der Tod des Ehemannes bringt viel Leid

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Aus heiterem Himmel kam der Schicksalsschlag: Der Ehemann von Frau B. ist morgens einfach nicht mehr aufgewacht. Sein Tod hat neben der Trauer auch viele Sorgen und Nöte für Frau B. nach sich gezogen.

Bald wird der Arbeitsplatz von Frau B. leer sein. Foto: dpa-tmn
Bald wird der Arbeitsplatz von Frau B. leer sein. Foto: dpa-tmn

Stuttgart - 21 Das jüngste Kind hat panische Angst, dass der Mutter etwas passieren könnten. „Wenn ich auf dem Sofa einschlafe, kommt er und schaut nach, ob ich noch atme“, erzählt Frau B. Der Junge hat vor knapp drei Jahren miterlebt, dass der Vater eines Morgens nicht mehr aufgewacht ist. Frau B. hatte in dieser Nacht im Kinderzimmer bei ihrem Jüngsten geschlafen. „Mein Mann hatte sich am Tag zuvor den Kopf angeschlagen,“ die Verletzung war tödlich.

Von ihren vier Kindern leben zwei bei ihr. Die anderen stehen auf eigenen Beinen. Nach dem Tod des Ehemanns und Haupternährers bekam Frau B. Panikattacken und Angstzustände. Monatelang hatte hatte sie chronische Gastritis. Tag und Nacht trieb sie die Frage um, wie sie das alles alleine schaffen solle. Erst in der in Reha konnte sie durchatmen. „Die war notwendig, weil ich alles in mich hineingefressen hatte“, sagt sie. Der Jüngste wohnte solange bei ihrer ältesten Tochter. Die macht Frau B. auch große Sorgen, denn sie ist schwer krank. Erst kürzlich hatte sie eine schwierige Operation.

Wohnungskaution auf Kredit

„Das Schlafzimmer haben wir gar nicht mehr betreten“, sagt Frau B. Gleich nach dem Tod ihres Mannes begann sie eine Wohnung zu suchen, denn sie und die Kinder hielten es nicht mehr aus in diesen vier Wänden. Nach drei Jahren fand sie endlich eine andere Wohnung. Für die Kaution nahm sie einen Kredit auf, den sie derzeit abstottert. Frau B. arbeitet Vollzeit im Bürobereich. Dafür bringt sie 1750 Euro nach Hause. 800 Euro bezahlt sie Miete. „Uns bleiben zusammen 950 Euro“, rechnet sie vor. Beim Jobcenter habe man ihr gesagt, dass sie davon durchaus etwas ansparen könne. Frau B. ist wütend, wenn sie das erzählt. „Ich kaufe nur beim Discounter. Etwas anderes können wir uns nicht leisten.“ Sie liegt mit ihrem Verdienst nur ein paar Cent über der Grenze für aufstockende Leistungen.

Die Arbeitslosigkeit droht

Fünfeinhalb Jahre hatte sie bei ihrem Arbeitgeber immer wieder Zeitverträge. Jetzt wird ihr Vertrag nicht mehr verlängert und sie wird zum Jahresende ihren Job verlieren. Sie hat aber auch erfahren, dass für die gleiche Tätigkeit eine jüngere Mitarbeiterin eingestellt werde. „Ich als alleinerziehende Mutter mit Ende vierzig kann nun sehen, wo ich bleibe“, sagt sie bitter. Die Umzugskosten in Höhe von 1000 Euro muss sie noch bezahlen und benötigt dafür eine finanzielle Hilfe.

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