Spendenaktion Hilfe für den Nachbarn Tod auf der Autobahn

Viele Jahre hat Herr B. als Lkw-Fahrer gearbeitet (Symbolbild). Foto: dpa/Marija Murat
Viele Jahre hat Herr B. als Lkw-Fahrer gearbeitet (Symbolbild). Foto: dpa/Marija Murat

Herr B. konnte nach längerer Krankheit zurück in seinen Job als Lkw-Fahrer. Wenig später verunglückte er tödlich. Die Witwe und das gemeinsame Kind gewinnen langsam wieder Boden unter den Füßen.

Lokales: Sybille Neth (sne)
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Stuttgart - Allmählich gewinnt Frau B. wieder Boden unter den Füßen. Die Frau Anfang fünfzig hat in diesem Jahr eine Ausbildung zur Betreuungskraft in Pflegeheimen erfolgreich abgeschlossen und ist jetzt auf der Suche nach einer Anstellung. Ihre große Hoffnung ist es, dass sie und ihr Kind bald ohne staatliche Leistungen leben können.

Frau B. hat sehr schwere Zeiten hinter sich. Ihr Ehemann hat als Lkw-Fahrer gearbeitet und ernährte die Familie. Sie war Hausfrau. Doch vor drei Jahren wurde er psychisch krank und verlor wegen längerer Krankheitszeiten seinen Arbeitsplatz. Gleichzeitig wurde der Familie die Wohnung wegen Eigenbedarfs gekündigt. Glücklicherweise erhielten sie über die Gemeinde, in der sie leben, eine andere Wohnung zugewiesen. Während der damaligen langen Krankheitsphase von Herrn B. bezog die Familie Arbeitslosengeld II. Anfang 2018 konnte er wieder als Fahrer arbeiten. Alles schien sich zu normalisieren. Doch dann verunglückte er im Frühjahr 2019 bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn tödlich.

Sparen für den Grabstein

Frau B. und ihr Kind brauchten Zeit, um über den Schicksalsschlag hinwegzukommen. Während Herr B. krank war, liefen Schulden bei der Familie auf, und Frau B. stottert sie seit dem Tod ihres Mannes in kleinen Raten ab. Von der Witwenrente, der Halbwaisenrente und den aufstockenden Leistungen des Jobcenters kommt sie im Alltag gut zurecht. Frau B. ist sehr religiös und legt jeden Euro zur Seite, um einen Stein für das Grab ihres Mannes zu finanzieren. Andererseits sind einige Dinge im Haushalt kaputtgegangen, die sie mit ihrem Budget nicht ersetzen kann. Sie braucht eine neue Waschmaschine und das Schulkind einen Schreibtisch mit Stuhl sowie warme Winterkleidung.

Ein weiteres Schicksal: Die jungen Eltern sind beide krank

Die junge Familie W. hat viele Probleme. Vor allem gesundheitlich sind die Eheleute stark beeinträchtigt. Frau W. hat Multiple Sklerose und kann deshalb das Haus an manchen Tagen gar nicht verlassen. Herr W. hat mit Anfang dreißig so starke Bandscheibenprobleme, dass eine Operation bevorsteht. Die beiden Kinder sind noch sehr jung und haben bisher keinen Kindergartenplatz.

Die Kinder brauchen eigene Betten

Herr und Frau W. suchen eine andere Wohnung, denn das Mietverhältnis ist unsicher. Sie hatten eine Räumungsklage erhalten, dann aber sprang die Gemeinde als Mieter für sie ein, um die Obdachlosigkeit zu verhindern. Herr W. will bald wieder arbeiten, kann aber wegen seiner Bandscheibenprobleme nicht wieder die gleiche Arbeit machen wie zuvor. Er wird eine Umschulung machen müssen.

Die Kinder haben keine brauchbaren Betten mehr. Derzeit schläft ein Elternteil mit einem Kind im Ehebett, der andere mit dem zweiten Kind auf dem Sofa. Außerdem ist der Herd defekt, und die Küchenmöbel sind marode: Die Türen lassen sich teilweise nicht mehr schließen, was bei der Anwesenheit von zwei Kleinkindern problematisch ist, weil sie alles ausräumen können.

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