Der 1. FC Köln warnt seine Fans vor der Anreise mit der Bahn zum Spiel gegen den VfB Stuttgart. Welche Probleme auf die Anhänger zukommen könnten.
Mit dem 1. FC Köln trifft der VfB am 22. Spieltag auf einen Traditionsclub, der immer auch eine Menge Fans mitbringt. Im Gästeblock, dürfte es an diesem Samstag besonders Stimmungsvoll zugehen, denn der Karneval steuert auf seine Höhepunkte zu.
Allerdings dürfte sich die Rückreise ins Rheinland für die Gästefans mühsam gestalten. Der Club rät „dringend“ davon ab, mit der Bahn nach Stuttgart zu reisen. Der Grund: im Anschluss an die Partie gibt es „keine vernünftige Verbindung zurück nach Köln“.
Keine Direktzüge nach Abpfiff
Das Problem für die Gästefans: Die Partie wird am Samstag erst um 18.30 Uhr angepfiffen – und endet voraussichtlich erst nach 20.15 Uhr. Deshalb kommt nur eine einzige Verbindung mit der Bahn, die eine normale Fahrzeit aufweist, noch in Frage. Dafür müssten die FC-Fans aber um 20.49 Uhr am Hauptbahnhof im Zug sitzen. Ein schwieriges Unterfangen. Spätere Züge vom Stuttgarter Hauptbahnhof – um 21.11 Uhr und 23.13 Uhr – fahren nicht direkt in die Domstadt. Wer von Stuttgart aus dorthin möchte, muss mehrmals umsteigen – und ist mindestens fünfeinhalb Stunden unterwegs.
Die Strecke über Wuppertal und Hagen ist wegen einer Generalsanierungen zeitweise gesperrt. Deshalb kommt es auch zu erheblichen Einschränkungen im Fernverkehr zwischen Köln und dem Südwesten. „So wie ich unsere Fans kenne, werden sie den Weg nach Stuttgart finden“, sagt FC-Sprecherin Lil Zercher. Aber die Probleme mit der Bahn seien natürlich ärgerlich.
Einige „Effzeh“-Anhänger machten in den sozialen Medien, über die der Verein auf die Probleme mit der Bahn hinwies, ihrem Frust Luft – und teilten teils mit, dass sie möglicherweise auf die Auswärtsfahrten verzichten. Die Kölner haben das komplette Kontingent, das ihnen in der MHP-Arena zusteht (5100 Ticktes) an den Mann oder die Frau gebracht. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok reist indes bereits zwei Tage früher nach Stuttgart. Der Grund war aber ein andere: sie will dem Karnevals-Trubel entfliehen.