Sportfreund des Tages Dietrich Mateschitz – der Antizocker

Von  

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.

Dietrich Mateschitz (rechts) stattet seinem Formel-1-Team Red Bull einen Termin ab.Foto:Getty Foto:  
Dietrich Mateschitz (rechts) stattet seinem Formel-1-Team Red Bull einen Termin ab. Foto:Getty

Stuttgart - Dietrich Mateschitz ist der reichste Mensch in Österreich. 19,3 Milliarden US-Dollar soll er auf der hohen Kante haben, und wenn sich die Österreicher das jetzt mal in Schilling umrechnen, wird ihnen wahrscheinlich schwindelig. Doch muss man dem Red-Bull-Chef auch zugutehalten, dass er auf seinem Vermögen nicht hockt wie irgendein alter Knauser, sondern gerne und mit warmen Händen gibt. Er investiert in Funsport-Arten, in die Formel 1 und in Fußballclubs.

Am bemerkenswertesten ist sein Engagement in der Forschung. Mit Millionenbeträgen unterstützt er Wissenschaftler, die Rückenmarksverletzungen so heilen wollen, dass Betroffene nicht mehr im Rollstuhl sitzen müssen. Das ist aller Ehren wert!

Was Dietrich Mateschitz indes nicht macht, ist zocken oder wetten. Und wenn ja, dann nur in einem derart lächerlichen Umfang, dass es bei jedem, der am Samstag seinen Lottozettel löst, ein müdes Hüsteln verursacht. Mateschitz hat mit dem Bayern-Boss Uli Hoeneß jetzt eine Wette laufen: Der Österreicher wettet darauf, dass RB Leipzig in den nächsten drei Jahren deutscher Fußballmeister wird – und nicht die Bayern.

Und wenn es schiefgeht? Dann kriegt der Uli ein Glaserl Bier – und keine Maß. Das ist ein tolles Statement gegen die süchtig machende Zockerei!