Sportsfreund des Tages Warum Ballack in Wales paukt

Michael Ballack will Trainer werden.Foto:Getty/Sebastian Widmann Foto:  
Michael Ballack will Trainer werden. Foto:Getty/Sebastian Widmann

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: der Ex-Nationalspieler Michael Ballack.

Sport: Dominik Ignée (doi)

Stuttgart - Lange nix gehört von Vize-Ballack. Der langjährige Dirigent im Spiel der Nationalelf ist zwar hin und wieder beim Durchzappen als TV-Experte präsent, doch das ist ja kein Job, der ausfüllt. Also lässt sich Michael Ballack jetzt zum Fußball-Trainer ausbilden. Als Frontmann können wir uns den Ex-Capitano natürlich prima vorstellen, auch wenn sein Führungsanspruch Mitspielern wie Lukas Podolski ab und zu gewaltig auf die Nerven ging. In Wales haute der Poldi dem Mischa einfach mal gepflegt eine runter.

Ausgerechnet in Wales lässt sich nun Ballack zum Coach ausbilden – und nicht in Deutschland. Das wird nichts mit Poldis Watsch’n zu tun haben, ist aber wohl dem Umstand geschuldet, dass Ballack jüngst die deutsche Trainerausbildung kritisierte. Seiner Meinung nach sollten lieber die Clubs die Übungsleiter heranzüchten. Nun macht Ballack die Uefa-B-Lizenz in Wales, der großen Fußballnation. Ein Vize-Titel als Trainer wäre da für ihn wohl schon das höchste der Gefühle. Gerne wieder mit Bayer Leverkusen.

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